REGION KALKALPEN. Die Hüttensaison im Nationalpark Kalkalpen beginnt offiziell mit 1. Mai. In den kommenden Monaten zieht es wieder zahlreiche Wanderer, Bergbegeisterte sowie Radfahrer in die beeindruckende Naturlandschaft der Region. Der Nationalparkbetrieb der Österreichische Bundesforste hat im Vorfeld umfangreiche Arbeiten zur Instandsetzung der Infrastruktur durchgeführt und unterstützt damit einen reibungslosen Start in die Saison.

Mit den steigenden Temperaturen öffnen ab Anfang Mai wieder zahlreiche Wege, Pfade und Almen für Besucher. Gleichzeitig kommt es bei einigen bewirtschafteten Hütten zu personellen Veränderungen. Zwei besonders beliebte Ziele – die Anlaufalm und die Ebenforstalm – starten heuer mit neuen Hüttenwirten.
Neue Gastgeber auf der Ebenforstalm
Die idyllisch gelegene Ebenforstalm wird in dieser Saison erstmals von Elisabeth Buchriegler und Markus Teufel geführt. Die neuen Pächter setzen auf regionale Küche und eine persönliche Atmosphäre. „Unser Fokus liegt auf regionalen Schmankerln und einer herzlichen Bewirtung der Gäste“, so Markus Teufel. Für Elisabeth Buchriegler ist die Alm ein ganz besonderer Ort: „Ich habe als Kind schon oft beim Viehauftrieb geholfen und habe daher eine besondere Verbindung zur Ebenforstalm“, erzählt die gebürtige Reichramingerin.
Der Standort wurde in den vergangenen Jahren weiterentwickelt. Gemeinsam mit der Weidegenossenschaft Großraming investierten die Bundesforste unter anderem in eine moderne biologische Kläranlage, die seit dem Vorjahr in Betrieb ist und den Qualitätsstandard vor Ort hebt.
Neuer Start auch auf der Anlaufalm
Auch auf der Anlaufalm gibt es einen Wechsel: Melanie Wildauer und Andreas Gahleitner übernehmen mit Saisonbeginn die Bewirtschaftung. „„Wir möchten einen Ort schaffen, an dem sich Wanderer, RadfahrerInnen und Naturliebhaber willkommen fühlen, gut essen und neue Energie tanken können. Die Freude auf eine erfolgreiche Saison ist groß“, erklärt Andreas Gahleitner.
Bewährte Kräfte bleiben erhalten
Kontinuität gibt es hingegen bei anderen Hütten: Das Jägerhaus im Bodinggraben bleibt weiterhin in den Händen von Maria Hahn, die seit Jahren für hausgemachte Spezialitäten und gelebte Gastfreundschaft steht. Auch die Große Klaushütte wird unverändert von Karoline und Johann Kopf geführt. Auf der Blahbergalm sorgt weiterhin die Familie Hörmann für das leibliche Wohl der Gäste.
Aktuelle Öffnungszeiten und weitere Informationen zu den Hütten sind online abrufbar.
Nachhaltige Pflege der Nationalpark-Infrastruktur
Die Österreichische Bundesforste betreuen im Nationalpark Kalkalpen mehr als 60 Gebäude – darunter Almen, Forsthäuser und historische Holzknechthütten. Ein Teil dieser Bauwerke steht unter Denkmalschutz. Seit Jahren wird gezielt in deren behutsame Sanierung investiert. Neben der Erhaltung traditioneller Bauweise liegt der Fokus insbesondere auf nachhaltigen Lösungen, etwa durch den Einsatz erneuerbarer Energien und möglichst autarke Versorgungssysteme.


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