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NUSSBACH. Bereits zum zweiten Mal durfte das Martinsfest im Kindergarten Nußbach nicht im gewohnten Rahmen stattfinden. Doch gute Ideen entstehen oft aus der Not heraus – und so verwandelte das Team das Kindergartengebäude in eine riesengroße leuchtende Laterne für die Kinder.

  1 / 2   Elf Stationen erzählten eine Bildergeschichte, die Legende "Martin und die Gänse". (Foto: Martina Oberlehner)

Bei der Feier am Vormittag in der Kirche durften keine Familienmitglieder dabei sein. Deshalb filmte das Team des Kindergartens Nußbach die Festgestaltung der Schulanfänger und stellte es den Familien zur Verfügung. Anschließend trafen sich die Mitarbeiter und Kinder zur Martinsjause in den Gruppen. Am Abend wurde für die Kinder und ihre Familien (aber auch für alle anderen Nußbacher) eine Überraschung vorbereitet. Die Gebäude des Kindergartens und der Krabbelstube waren von Licht und Musik erfüllt. Jede Familie konnte so in ihrem Tempo eine Runde mit den Laternen drehen und die Lichter bewundern. So konnten alle Corona-Regeln eingehalten und vor allem Ansammlungen vermieden werden.

Bildergeschichte noch länger zu besichtigen

Elf Stationen, bei der Schule beginnend, erzählten eine Bildergeschichte, die Legende „Martin und die Gänse“. Diese werden noch eine Zeit lang zu besichtigen sein. „Martinsmusiker“ untermalten stimmungsvoll das Geschehen und selbstgebackene Kekse konnten gegen eine freiwillige Spende erworben werden. Das Martinsfest ist eine Gelegenheit darüber nachzudenken, wie man anderen eine Freude machen kann, indem man teilt. Das gilt nicht nur für die Kleinen, sondern auch für die Großen. „So haben wir versucht, das Martinsfest auch in diesem Jahr für die Kinder zu etwas Besonderem zu machen und Licht und Wärme im Sinne des Hl. Martin zu teilen. Ein großes Dankeschön an unsere Musiker, Helfer und das ganze Kindergartenteam“, sagt Eveline Fischer vom Gemeindekindergarten Nußbach.


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