Im Winter kommen größere Fleischstücke auf den Grill
BEZIRK KIRCHDORF. Anlässlich des Weltfleischtages am 26. Februar wirft die Bezirksbäuerin Sabine Sieberer einen Blick auf das Lebensmittel.

„Fleisch liefert nicht nur hochwertige Proteine und tierische Fette, sondern ist auch ein Lieferant von Vitamin B und Mineralstoffen wie Eisen, Zink und Selen. In einer gesunden ausgewogenen Ernährung hat Fleisch als essenzieller Nährstofflieferant daher seinen durchaus berechtigten Platz“, weiß Bezirksbäuerin Sabine Sieberer aus Steyrling.
Regionales bevorzugen
Die Entscheidung zum Kauf regionaler Lebensmittel und nachhaltiger Landwirtschaft liegt beim Konsumenten. Regionalität schont das Klima, stärkt die regionale Wirtschaft, stellt Lebensmittel mit höchster Qualität sicher und erhält in weiterer Folge gepflegte Landschaften in Grünlandgebieten, wie die Almen. Bäuerin Doris Zehetner, die einen Direktvermarktungsbetrieb in Kremsmünster betreibt, ist es wichtig, Lebensmittel nicht zu verschwenden: „Regionalität trägt zum Klimaschutz bei und schmeckt auch am besten.“
Auch im Winter wird gegrillt
Das „Wintergrillen“ ist ein Trend, der von Jahr zu Jahr stärker wird. Für leidenschaftliche Griller ist sowieso von 1. Jänner bis 31. Dezember Grillzeit. Immer öfter wird auch im Winter gegrillt. „Zu dieser Jahreszeit werden zum Grillen eher größere Fleischstücke verwendet, die nicht ständig die volle Aufmerksamkeit des Grillmeisters benötigen“, erklärt Georg Mayr von der Kremstaler Grillschule in Schlierbach: „Ganze Stücke vom Rind, Schwein, Lamm, Wild, aber auch Enten und Gänse, in Verbindung mit einem Kerntemperaturmesser landen auf dem Grill, es wird ganz entspannt gegrillt und mit saisonalen Beilagen steht dem Genuss nichts im Wege.“


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