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MOLLN. Im Mollner Kindergarten gibt es zwei Schutzbunker, die im Falle eines atomaren Zwischenfalles Sicherheit bieten. Demnächst besprechen die Mitarbeiterinnen wieder die Vorgehensweise bei Katastrophen und die notwendige Vorbereitung.

  1 / 2   Demnächst besprechen die Mitarbeiterinnen wieder die Vorgehensweise bei Katastrophen und die notwendige Vorbereitung. (Foto: Kiga Molln)

„In unserem Kindergarten werden Lebensmittel für eventuelle Katastrophen bevorratet und das Personal jährlich für den Ernstfall geschult“, berichtet Renate Rettenegger. Zwei Bunker stehen für den Kindergarten, die Krabbelstube und die Schulen zur Verfügung. Wasserkanister, Aufbereitungstabletten, Fäkaliensäcke, Nottoiletten, Kaliumjodid-Tabletten, Decken, Notfallradios und Taschenlampen liegen bereit. „Die Bunker sind für den Notfall eingerichtet, ein Notausgang ins Freie und Ausbruchswerkzeug stehen zur Verfügung“, so die Leiterin.

Ziel sei es allerdings, die Kinder im Falle einer Verstrahlung so schnell als möglich nachhause zu bringen, denn: „Zuhause ist der sicherste Ort.“ Demnächst findet auch wieder eine interne, alljährliche Besprechung statt, bei der es um den Katastrophenschutz geht. „Gut informiert und gut vorbereitet zu sein ist wichtig, damit wir uns besonders zu Beginn richtig verhalten können“, so Rettenegger.


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