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KLAUS AN DER PYHRNBAHN. Alfred Piberhofer aus Klaus an der Pyhrnbahn schickte Tips einen Leserbrief zum Thema „Blackout“, bezugnehmend auf den in der Kalenderwoche 11 erschienenen Artikel „Stromausfall: 'Wer sich vorbereitet, braucht keine Panik zu haben'“.

Senden Sie Ihren Leserbrief an: redaktion-kirchdorf@tips.at oder per Post an „Tips“, Simon-Redtenbacher Platz 9, 4560 Kirchdorf (Foto: Tips)

„Der Krieg in der Ukraine hat plötzlich die Welt um uns verändert. Die Auswirkungen kann man nicht nur erahnen, jeder merkt es schmerzlich an der Tankstelle, wenn er sein Portemonnaie zücken muss. Flüchtlinge strömen zu uns und alle fürchten sich davor, wenn uns Russland das Gas abdreht. Was passiert, wenn unsere Gaskraftwerke stillstehen?

Zivilschutz-Bezirksleiter Dieter Goppold hält einen Blackout für wahrscheinlich! Notfallpläne sollen in Ausarbeitung sein. Das beruhigt mich in keiner Weise. Notfallpläne müssen immer vorbereitet und fertig sein!

Es sind Schritte zu setzen, welche die Erzeugung von Strom forcieren! Darüber hinaus ist festzustellen, welche der bestehenden Kraftwerke im Bezirk „schwarzstartfähig“ sind. Das sind Kleinkraftwerke mit aufwändiger Technik. Nur diese werden im Falle eines Blackouts weiter Strom erzeugen können. Diese Orte, sollten als „Sicherheitsinseln“ für die Bevölkerung ausgebaut werden! Sie sollten vorsorglich mit Ladestationen für E-Fahrzeuge ausgestattet und für die Führungsfähigkeit von Einsatzorganisationen vorbereitet werden.

Ein großes Kraftwerk, wie das in Klaus, wird in einem Blackout finster sein, da das Hochfahren des gesamten Stromnetzes Wochen dauern kann. Kleine Kraftwerke sind es, die ohne das öffentliche Netz Strom erzeugen können!

Leider ist es in Zeiten der übermächtigen, weil weisungsfeien Naturschutzbehörde kaum möglich Kleinkraftwerke zu bauen. Im Sinne eines aktiv betriebenen Zivilschutzes muss der Umweltanwaltschaft und den zuständigen Sachbearbeitern in den Bezirkshauptmannschafen die aktuell gefährliche Situation klar gemacht werden! Umweltanwalt und Naturschutzbehörde sollten beratend unterstützen. Eine kategorische Ablehnung kleiner Kraftwerke, die „schwarzstartfähig“ wären, ist auf jeden Fall zu unterbinden!“

von Alfred Piberhofer aus Klaus an der Pyhrnbahn

Meinungen in Leserbriefen müssen sich nicht mit denen der Redaktion decken. Wir behalten uns vor, Briefe aus Platzgründen zu kürzen.

Senden Sie Ihren Leserbrief an: redaktion-kirchdorf@tips.at oder per Post an „Tips“, Simon-Redtenbacher Platz 9, 4560 Kirchdorf


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