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Krebsverdacht im Kepler Uniklinikum: "Es hat nie eine falsche Diagnose gegeben"

Online Redaktion, 08.03.2026 08:45

LINZ. (Update) Einer Mühlviertlerin (54) soll im Linzer Kepler Klinikum irrtümlich eine Krebsdiagnose mitgeteilt worden sei. Der Mediziner und das Kepler-Klinikum dementieren diesen Vorwurf.

Foto: Volker Weihbold
Foto: Volker Weihbold

Medienberichten zufolge wurde der Frau irrtümlich gesagt, dass sie Brustkrebs habe. Der Frau soll dann aber während des Arztgesprächs aufgefallen sein, dass ihr Vorname in den Unterlagen falsch geschrieben war.

Als die den Arzt darauf ansprach, soll dieser gesagt haben, dass es offenbar einen Fehler beim Namen gegeben habe. Die Verwechslung soll erst klar geworden sein, als die Patientin während des Gesprächs auch noch entdeckte, dass das Geburtsjahr in den Akten nicht ihres war. 

Das Kepler Klinikum bedauerte den Vorfall. Das Krankenhaus gerät damit ein weiteres mal in die Schlagzeilen: Wie im Jänner bekannt wurde, war einer anderen Frau im vergangenen Sommer irrtümlich die Gebärmutter entfernt worden. Mehr dazu hier: Frau wurde fälschlicherweise gesunde Gebärmutter entfernt

Update (8.3., 20.15 Uhr)

Der behandelnde Arzt hat in einem Gespräch mit den OÖNachrichten dementiert, dass die Frau eine Krebsdiagnose erhalten habe. Die Patientin sei Mitte Jänner nach einer routinemäßigen Mammografie-Untersuchung in einem Linzer Radiologieinstitut mit der Bitte um weitere Abklärung des Befunds ins Brustkompetenz-Zentrum im Kepler Klinikum überwiesen worden, wo sie am 4. Februar auch weiter untersucht wurde. Hierbei sei es laut behandelndem Arzt beim Aufrufen des Röntgenbildes zu einer Namensverwechslung aufgrund einer Namensähnlichkeit mit einer anderen Patientin gekommen.

Der Mediziner betont im Gespräch mit den OÖNachrichten, dass diese Verwechslung innerhalb einer Minute aufgeklärt wurde. Eine Fehldiagnose habe es nie gegeben, betont der Mediziner.

Weil aber auch der richtige Befund der Patientin Auffälligkeiten zeigte, wurde sofort ein Termin für eine weitere Untersuchung (Magnetresonanz-Tomografie) vereinbart. „Natürlich habe ich der Patientin gesagt, dass ihr Befund suspekt, also auffällig ist. Deshalb war sie ja ins KUK überwiesen worden,“ sagte der Arzt. Schlussendlich stellte sich heraus, dass es sich um keinen Tumor handelte. 

 

 


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