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RIED IN TRAUNKREIS. Stefan Schöfberger (SPÖ), seit einem halben Jahr Bürgermeister in Ried, sprach mit Tips über aktuelle Projekte in der Gemeinde.

Das Gemeindeamt von Ried im Traunkreis (Foto: Alfred Krumphuber)
  1 / 2   Das Gemeindeamt von Ried im Traunkreis (Foto: Alfred Krumphuber)

Tips: Die ersten sechs Monate als Bürgermeister liegen hinter Ihnen. Was ist in dieser Zeit passiert?

Stefan Schöfberger: Es freut mich, dass wir viele Projekte auf Schiene bringen und in den Budgetplan aufnehmen konnten, obwohl mit den behördlich veranlassten Sicherheitsmaßnahmen bei den Bahnübergängen der Almtalbahn bis 2024 hohe Ausgaben auf die Gemeinde zukommen. Die Kosten belaufen sich auf 750.000 Euro pro Lichtanlage, die sich die Gemeinde und die ÖBB zu jeweils 50 Prozent teilen. In Ried betrifft das sechs Kreuzungen, wobei drei davon unverzichtbar sind und bei den anderen überlegt werden muss, ob man sie auflässt.

Tips: Welche Projekte sind das?

Schöfberger: Die Kläranlage wird heuer noch an den aktuellen Stand der Technik angepasst. Die Gesamtkosten betragen rund zwei Millionen Euro. Derzeit werden die Angebote eingeholt. Der Gehsteig in Großendorf wird im Bereich des Bahnüberganges erweitert und die Haltebucht bei der Bushaltestelle adaptiert. Die Feuerwehren Voitsdorf und Ried erhalten jeweils ein Notstromaggregat. Zusätzlich darf die FF Voitsdorf heuer noch ein neues Fahrzeug in Empfang nehmen. Beim Zeughaus der FF Großendorf wird ein Zubau mit Schlauchturm errichtet. Geplant ist zudem die Erweiterung der Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern der Kläranlage und des Altenheimes. Das Gewerbegebiet Nord wurde erweitert. Dort wollen sich die Firmen Etzi Bau und Quehenberger Logistics ansiedeln.

Tips: Was passiert mit dem Grundstück im Ortszentrum von Ried?

Schöfberger: Der Gemeinderat hat sich für einen Fußballtrainingsplatz und einen Dirttrack entschieden.

Tips: Wie sieht es mit den Plänen für die Volksschule aus?

Schöfberger: Das Projekt Schulsanierung wurde in den mittelfristigen Entwicklungs- und Finanzplan aufgenommen und mit 3,8 Millionen Euro budgetiert, wobei 47 Prozent vom Land gefördert werden. Der Schulausschuss wird die Details ausarbeiten.


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