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MOLLN/BEZIRK KIRCHDORF. Die Feuerwehren des Bezirkes Kirchdorf beschäftigten sich mit der Ausbildung für die Bekämpfung von Vegetationsbränden.

  1 / 4   Die Feuerwehren des Bezirkes Kirchdorf übten die Bekämpfung von Vegetationsbränden. (Foto: BFK Kirchdorf)

Vegetationsbrändbekämpfung ist eine der ältesten Aufgaben der Feuerwehr. Durch das über die vergangenen Jahrzehnte gestiegene Anforderungsprofil an die Feuerwehren wurde die Vegetationsbrandausbildung immer mehr zur Nischenausbildung Einzelner, die aber aufgrund der zunehmenden Klimaveränderungen wie höhere Temperaturen und geringere Niederschlagsmengen aktuell wieder an Bedeutung gewinnt.

Ausbildung der Feuerwehrmitglieder

Die Feuerwehren des Bezirkes Kirchdorf beschäftigten sich in den vergangenen sechs Jahren sehr intensiv mit diesem Thema. Um die gewonnenen Erkenntnisse in eine Ausbildung gießen zu können, wurde der letzte „Coronawinter“ bereits mit Onlineseminaren genutzt und am 2. April eine große Präsenzausbildung am Firmengelände der Firma Bernegger in Molln durchgeführt.

Im Stationsbetrieb wurden den Teilnehmern der Flugdienst, das Arbeiten mit Handwerkzeugen, der sichere Umgang mit Motorsägen, Arbeiten mit Schläuchen und die Zusammenarbeit mit der Einsatzführungsunterstützung (EFU) vorgestellt und praktisch geübt.

„Ehrenamtlicher Einsatz schützt uns alle“

„Waldbrände sind eine Gefahr, gerade bei uns in den Kalkalpen. Wir schätzen das Engagement der Feuerwehren im Bezirk Kirchdorf und finden es sehr wichtig, dass man sich aktiv auf den Ernstfall vorbereitet. Darum stellen wir auch unser Firmengelände für Übungszwecke zur Verfügung. Der ehrenamtliche Einsatz rund um die Uhr schützt uns alle“, unterstreicht Kurt Bernegger die Wichtigkeit der Feuerwehren.

Hier gehts zur Bildergalerie der Präsenzausbildung


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