Totalsperre auf der B120 Scharnsteiner Straße in Inzersdorf verlängert (Update: 26. August, 15 Uhr)
INZERSDORF IM KREMSTAL. Am Montag, 18. Juli, starteten die Bauarbeiten an der B120 Scharnsteiner Straße im Bereich Ebenhöh im Gemeindegebiet von Inzersdorf. Die Straße ist durchgehend gesperrt und der Verkehr wird großräumig über die L553 Ziehberg Straße (Micheldorf) und Kremsmünsterer Straße (Voitsdorf/Ried im Traunkreis) beziehungsweise Wartberger Straße (Strienzing/Wartberg an der Krems) umgeleitet. Die Sperre wurde nun bis Mittwoch, 31. August, verlängert.

Die B120 Scharnsteiner Straße ist eine wichtige Verkehrsverbindung zwischen Kirchdorf und Gmunden. Im Bereich Ebenhöh in Inzersdorf liegt die B120 Scharnsteiner Straße in einem rutschungsanfälligen Flyschhang. Die Fahrbahn ist geprägt von Rissen und weist einen sehr schlechten Straßenzustand auf. Deshalb wird die Straße in diesem Bereich auf einer Bauloslänge von 800 Metern am Bestand saniert. Mit den Baumaßnahmen sollen die Stabilisierung der Straße, die Herstellung einer neuen, langlebigen Fahrbahn, die Verbesserung von Befahrbarkeit, Sicherheit und Komfort , die Sanierung der bestehenden Straßenentwässerung und die Erhaltung der wertvollen Straßeninfrastruktur erfolgen.
Geplante Arbeiten
Dazu wird die bestehende Straße bis zum Unterbauplanum abgetragen und anschließend die ungebundenen und gebundenen Tragschichten sowie die Deckschicht neu aufgebaut. Die Stabilität des neuen Straßenaufbaus soll durch Magerbeton-Stützrippen erreicht werden. Die betonierten Querrippen stabilisieren den Straßenkörper. Die Gesamtkosten belaufen sich auf circa 800.000 Euro.
Aktuell erfolgen bereits die Baustellenvorbereitungen. Die Verkehrsfreigabe und Fertigstellung war für den 26. August geplant, wird jetzt aber auf den 1. September verschoben.
„Dass dort wo gehobelt wird auch Späne fallen, liegt in der Natur der Sache. Wir wollen aber die Sommerzeit, in der weniger Verkehr herrscht, effizient nutzen, um wichtige Maßnahmen rasch umzusetzen. Unser Ziel ist es, den Baustellensommer so stressfrei und sicher wie möglich für die Oberösterreicher zu gestalten“, unterstreicht Landesrat für Infrastruktur Günther Steinkellner (FPÖ).


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