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KIRCHDORF AN DER KREMS. Das Sommerkonzert mit Tamás Varga, Solocellist der Wiener Philharmoniker, und dem Brassquintett der Landesmusikschule Kirchdorf wurde zum musikalischen Highlight des Sommers. Eingeladen hatten der Verein der Freunde der Landesmusikschule Kirchdorf und das Kulturreferat der Stadt.

  1 / 2   Kulturstadträtin Judith Oberdammer, Bürgermeisterin Vera Pramberger und Musikschuldirektor Wolfgang Homar mitTamás Vager und dem Brass Quintett. (Foto: B. Schröckenfuchs)

Drohende Gewitterwolken vereitelten zwar einen Konzertabend im Garten des Schlosses Neupernstein, doch das tat der Stimmung keinen Abbruch: Der Pernsteinsaal war bis zum letzten Platz besetzt. Das Brassquintett, bestehend aus Lehrenden der Musikschule, eröffnete den Abend mit Stücken von Chick Corea und George Gershwin. Mit einer Sonata für Solocello von George Crumb begeisterte dann Tamás Varga das Publikum.

Der Höhepunkt des Konzertes war das Zusammenspiel des Cellisten Tamás Varga mit dem Brassquintett. Trompeter Gerd Rahstorfer, der am Vortag von einer Biene in die Lippe gestochen worden war, ließ sich das Konzert dennoch nicht entgehen, er wurde von einem Kollegen unterstützt und das Quintett wurde kurzerhand zu einem Sextett. Die Musiker brachten eine Komposition von Tristan Schulze zur Aufführung in der neben der immer wieder herauszuhörenden, direkten Kommunikation zwischen einzelnen Instrumenten der Spaß eine besondere Komponente bildete.


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