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WARTBERG/INZERSDORF. Die Unbrassbaren, eine Brassband mit zwölf jungen Musikern aus der Region, hatten heuer schon einige Auftritte vor größerem Publikum. Tips stellt die Gruppe vor.

Vorne v.l.: Florian Pointl, Stefan Höllhuber, Wolfgang Mair; hinten v.l.: Florian Klaffenböck, Michael Bruckner, Christoph Kronegger, Peter Flotzinger, Thomas Peterseil, Thomas Höllhuber, Elena Grolmusz und Paul Neuwirth (nicht am Foto: Daniel Niedermann) (Foto: DUBBN)

Als die Landjugend Inzersdorf 2018 eine Vorband für ihr Pfingstoberfest suchte und sich eine Gruppe Burschen zusammenfand, war das die Geburtsstunde der Unbrassbaren. „Es sollte ursprünglich eine einmalige Sache bleiben, aber wir harmonierten so gut , dass wir weitergemacht haben“, erzählt Stefan Höllhuber aus Wartberg.

Vielfältiges Repertoire

Die Musiker im Alter zwischen 20 und 36 Jahren spielen traditionelle böhmisch-mährische Blasmusik und moderne Pop-Rock-Musik von den 90ern bis zu aktuellen Hits. „Für jeden ist etwas dabei“, so Höllhuber.

Zu Beginn spielte die Gruppe nur instrumental, doch bei den moderneren Stücken fehlte ihnen etwas. Deshalb ist seit der Corona-Pause auch mit Elena Grolmusz eine Sängerin dabei.

Wöchentliche Proben

Um für ihre Auftritte perfekt vorbereitet zu sein, wird vor der Saison einmal wöchentlich im Musikheim Wartberg geprobt und auch ein Proben-Wochenende im Frühjahr ist fix im Kalender verankert.

Gute Freundschaften entwickelt

Obmann der Unbrassbaren ist Christoph Kronegger aus Inzersdorf: „Ich wollte immer schon in einer Brassband spielen und bei uns herrscht eine gute Stimmung.“ Stefan Höllhuber ergänzt: „Es haben sich verdammt gute Freundschaften entwickelt. Wenn das Publikum bei einem Auftritt so richtig mitgeht, dann steigert das die Freude zusätzlich.“

Auftritte vor größerem Publikum

Zu Beginn sorgten Die Unbrassbaren hauptsächlich bei Frühschoppen und privaten Feiern für Stimmung, heuer zählten zu ihren Auftritten auch das Bezirksmusikfest in Nußbach und das SiebzigAIR der Landjugend OÖ. Dafür haben sie zuvor sogar einen Bandcontest gewonnen. Als Vorband von Die Seer standen sie auch beim MusikFestiWels auf der Bühne.

Ziele der Brassband

Ein großes Ziel wäre ein Auftritt beim „Woodstock der Blasmusik“. „Es ist der Traum eines jeden Musikers, dort einmal auf der Bühne zu stehen“, sagt Christoph Kronegger. Zum fünfjährigen Bestehen ist jedenfalls die Veröffentlichung einer CD geplant.

Wer die Unbrassbaren live erleben möchte, hat dazu als nächstes beim Schiedlberger Oktoberfest am Freitag, 16. September, um 19 Uhr die Gelegenheit.

Das sind Die Unbrassbaren:
Thomas Höllhuber „Thomi“, Trompete, MV Wartberg
Paul Neuwirth „Pauli“, Trompete, MV Wartberg
Thomas Peterseil „Gmoo“, Trompete, MV Nußbach
Wolfgang Mair „Woifal“, Trompete, MV Inzersdorf/Magdalenaberg
Peter Flotzinger „Flooce“, Tenorhorn, MV Rohr im Kremstal
Michael Bruckner „Brucki“, Tenorhorn, MV Inzersdorf/Magdalenaberg
Florian Klaffenböck „Klaffi“, Posaune, MV Nußbach
Christoph Kronegger „Kroni“, Posaune, MV Inzersdorf/Magdalenaberg
Stefan Höllhuber „Boschi“, Tuba, MV Wartberg
Florian Pointl „Pointl“, Schlagzeug, MV Inzersdorf/Magdalenaberg
Elena Grolmusz „Elena“, Gesang, Kremsmünster
Daniel Niedermann „Danny“, Technik, MV Wartberg

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