Gelungener Kindergartenstart trotz Personalmangels
BEZIRK KIRCHDORF. Rund 886 Kinder werden seit Anfang September in den 22 Pfarrcaritas- beziehungsweise Caritas-Einrichtungen im Bezirk Kirchdorf betreut. Mit ihnen starteten acht neue Pädagoginnen und ein neuer Leiter im Caritas-Hort Pettenbach in das neue Arbeitsjahr.

„Die Personalsuche braucht viel Energie und wir sind daher sehr glücklich, wenn wir Pädagoginnen und Leiterinnen gewinnen können. Der Personalmangel hat in den letzten Jahren massiv zugenommen. Um die notwendige Qualität der Elementaren Bildung zu schaffen, ist aber eigentlich mehr Personal pro Gruppe notwendig. Kindergärten, Krabbelstuben und Horte müssen so gestaltet werden, dass sie den Bedürfnissen der Kinder, der Eltern, den Mitarbeitenden und dem Wirtschaftsstandort Oberösterreich gerecht werden“, sagt Edith Bürgler-Scheubmayr vom Kuratorium der „Erhalterkonferenz kirchlicher Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen“. Die „Erhalterkonferenz“ vertritt die kirchlichen Träger (Pfarren, Caritas, kirchliche Vereine und Orden) aller oö. Kindergärten, Horte und Krabbelstuben.
Fördermittel für mehr Personal in den Gruppen gefordert
„Das neue Maßnahmenpaket vom Land OÖ für Kindergärten ist ein wichtiger erster Schritt, doch eine zentrale Forderung sehen wir nicht erfüllt: die Bereitstellung dauerhafter und verlässlicher Fördermittel für mehr Personal in den Gruppen“, sagt Bürgler-Scheubmayr. Dadurch würden sich nicht nur die Rahmenbedingungen für das Personal und die Kinder verbessern lassen, sondern sich auch wieder mehr Fachkräfte langfristig für diesen Beruf entscheiden. Obwohl alle Gruppen im Bezirk Kirchdorf wieder aufsperren konnten, fehlen oberösterreichweit nach wie vor 100 Pädagogen und Helfer.
„Mitarbeiter sind Herz, Hirn und Hand der Einrichtungen“
„Die Mitarbeiter sind Herz, Hirn und Hand der Einrichtungen zugleich. Sie verbringen und gestalten die Zeit mit unseren jungen Kindern und bekommen von der Gesellschaft große Verantwortung für deren Begleitung übertragen. Es ist uns ein Anliegen, den Einstieg in die Arbeit gut zu unterstützen. Besonders für die neuen Leiter und gruppenführenden Pädagogen zieht sich die Begleitung durch das ganze erste Berufsjahr“ sagt Edith Bürgler-Scheubmayr, die auch Mitglied des Caritas-Vorstands ist.


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