In krisenhaften Zeiten stark und gesund bleiben
MICHELDORF IN OÖ. Die aktuelle krisenhafte Zeit ist für jeden Einzelnen fordernd. Das Team der elementarpädagogischen Einrichtungen (EPEs) in Micheldorf weiß, dass besonders die jüngsten Mitglieder der Gesellschaft Begleitung und Unterstützung beim Meistern solcher Herausforderungen brauchen.

Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten trägt viel dazu bei, Krisen gut zu überstehen. Selbstwirksame Menschen glauben daran, dass sie neue Dinge erfolgreich lernen, dass sie Einfluss nehmen und dadurch Herausforderungen gut bewältigen können. Für das Team der EPEs ist es daher wesentlich, dieses Gefühl bei den Mädchen und Jungen zu stärken und sie zu ermuntern, in schwierigen Situationen durchzuhalten. Im Wald gemeinsam einen schweren Ast zu transportieren oder das Wasser selbst ins Glas einschenken – solche Alltagserfahrungen wirken auf den ersten Blick belanglos, sie sind jedoch von großer Bedeutung für die Ausbildung der Problemlösungsfähigkeit von Kindern.
Auch Vorbilder, an denen sich die Mädchen und Jungen orientieren können, haben eine bedeutende Funktion beim Aufbau von Selbstwirksamkeit. Ein positives soziales Umfeld hilft den Kindern, resilient mit Herausforderungen umzugehen. Für das Personal der EPEs ist es deshalb wichtig, die eigenen Ressourcen zu kennen und diese zu nutzen. Bei Fortbildungen und Teamentwicklungsprozessen wird daher auch die psychosoziale Gesundheit in den Fokus gerückt.
„Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf“ – dieses afrikanische Sprichwort bewahrheitet sich in schwierigen Zeiten mehr denn je. „Durch gelebte Bildungspartnerschaften können wir unseren Kindern in Micheldorf die besten Voraussetzungen bieten, um gesund, gestärkt und glücklich groß zu werden“, sagt Katharina Priller, Leiterin des Kindergartens I.


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