Neue Blühflächen entstehen in Micheldorf
MICHELDORF IN OÖ. Dem Umweltausschuss Micheldorf unter der Leitung von Gemeindevorständin und Umweltausschuss-Obfrau Claudia Radinger ist es besonders wichtig, die Biodiversität in Micheldorf zu fördern. Erste Schritte wurden bereits gesetzt und weitere sollen folgen.

In der Josef-Hoferstraße wurde im März von Ernestine Tumeltshammer, Hannes Tumeltshammer, Werner Radinger und Claudia Radinger eine brachliegende öffentliche Fläche umgeackert, der Boden vorbereitet und die Blumensaat aufgebracht. Bereits im Juni blühte die Wiese wunderschön und es haben sich sehr viele Insekten eingefunden. Bis Ende August blühten Ringelblumen, Kornblumen, Sonnenblumen und Cosmeen. Diese Wiese wird in den nächsten Jahren von den genannten Personen betreut, Samen gewonnen und spät gemäht. In den kommenden Jahren sollen sich heimische Wildpflanzen durch die Ausbringung von Samen etablieren.
Blühflächen erhalten die Fauna und Flora
Es gibt in Micheldorf mehrere „Blühflächen“, die der Arterhaltung der Fauna und Flora dienen. Gekennzeichnet sind diese Wiesen durch Tafeln. „Allen Menschen in Micheldorf, die sich aktiv und ehrenamtlich für den Artenschutz und die Schönheit unserer Natur einsetzen, möchte ich an dieser Stelle meinen herzlichsten Dank für diese unschätzbar wertvolle Arbeit aussprechen. Besonders danken möchte ich dem Verein Bergma(n)dl, der wirklich sehr viele Arbeitsstunden leistet“, sagt Claudia Radinger: „Nur gemeinsam schaffen wir es, seltene Pflanzenarten vor der endgültigen Ausrottung zu bewahren. In diesem Sinne erhalten wir die Schönheit unserer Natur durch bewusstes Genießen.“
Zehn Nistkästen gebaut
Auch im Naturpark Micheldorf leistete der Umweltausschuss etwas für die Artenvielfalt. Hannes Tumeltshammer fertigte in Eigenregie zehn Nistkästen für verschiedene Vogelarten wie Sperlinge, Meisen, Amseln, Falken und Schwalben. Diese wurden an den Bäumen im Naturpark befestigt. Zudem baute Hannes Tumeltshammer einen Infoständer, der über Nistkästen für Vögel, Nisthilfen für Insekten wie Wildbienen, Behausungen für Igel, Fledermäuse und Marienkäfer informiert. Infofolder zur Mitnahme liegen bereit.


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