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KLAUS AN DER PYHRNBAHN. Das Dorfmobil KSK (Klaus – Steyrling – Kniewas) feierte am 15. Dezember seinen 20. Geburtstag. Jeweils Mitte Dezember findet die europaweite Fahrplanumstellung statt, deshalb fiel der Start dieses Micro ÖV Projektes auf diesen Tag.

Die "ersten Garde" der ehrenamtlichen Dorfmobil-Fahrer. (Foto: privat)
  1 / 2   Die "ersten Garde" der ehrenamtlichen Dorfmobil-Fahrer. (Foto: privat)

Schon vor zwanzig Jahren war für die damals noch 15 Mitgliedsstaaten der Europäische Union klar, dass der Ausbau des öffentlichen Verkehrs mittels innovativer Projekte immer wichtiger werden würde. Also wurden für ein Pilotprojekt Gelder zur Verfügung gestellt. Die Gemeinde Klaus, unter dem damaligen neuen Gemeinderat Michael Kornek (SPÖ), konnte dieses Projekt an Land ziehen und umsetzen: Mit dem Dorfmobil KSK.

Europaweites Vorzeigeprojekt

Heute, zwanzig Jahre und knapp über 5.000 Einsatztage später ist das Dorfmobil noch immer ein häufig beachtetes Vorzeigeprojekt. Es wurde bereits mit dem Solidaritäts- und Mobilitätspreis ausgezeichnet. Viele Gemeinden zeigen Interesse daran, auch so ein Projekt umzusetzen. Dazu sind laut Michael Kornek, der dem Verein auch heute noch als Obmann vorsteht, drei Voraussetzungen notwendig: Der ehrliche Bedarf, die notwendige Finanzierung sowie ehrenamtliche Fahrer. Alle diese Punkte werden in der Gemeinde Klaus an der Pyhrnbahn erfüllt. Die Gemeinde unter Bürgermeister Rudi Mayr (SPÖ) steht genauso dahinter wie die Bürger.

Auch während der Corona-Pandemie im Einsatz

„Ganz besonders stolz bin ich darauf, dass wir in all den Jahren keinen einzigen Tag hatten, an welchem wir ausgefallen sind. Sogar in der sehr schwierigen Zeit der Corona-Pandemie waren wir täglich im Einsatz. Hier wurden sogar die notwendigen Güter des täglichen Lebens in Zusammenarbeit mit dem Dorfladen an jene Personen zugestellt, welche im Lockdown oder auf Grund von Quarantäne das Haus nicht verlassen durften oder wollten. Mein ganz besonderer Dank geht an all die Fahrer, ohne sie wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen“, betont Michael Kornek.


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