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Windischgarsten und Vorderstoder gehören zu den Orten mit der niedrigsten Anzahl an Autos

Sophie Kepplinger, BA, 28.12.2022 12:12

BEZIRK KIRCHDORF. Innerhalb Oberösterreichs sowie des Bezirkes Kirchdorf sind die Unterschiede bei der Pkw-Dichte groß. Windischgarsten und Vorderstoder gehören jedenfalls zu jenen Orten mit der niedrigsten Anzahl an Autos.

Eine VCÖ-Analyse hat sich mit der Pkw-Dichte in Oberösterreichs Gemeinden und Städten beschäftigt. (Foto: kyrychukvitaliy/stock.adobe.com)

In Oberösterreich gibt es 643 Pkw pro 1.000 Einwohner. 82 Gemeinden und Städte liegen unter dem Landesschnitt, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Innerhalb Oberösterreichs sind die Unterschiede bei der Pkw-Dichte groß, wobei diese nicht nur vom Autobesitz der Haushalte abhängt, sondern auch von der Anzahl der Pkws der Betriebe im Ort, erklärt der VCÖ. Bei kleineren Gemeinden kann das zu sehr hohen – wenn viele Pkws von Betrieben im Ort angemeldet sind – oder umgekehrt sehr niedrigen Werten führen. So stehen in 21 oberösterreichischen Gemeinden und Städten weniger als 600 Autos pro 1.000 Personen, beispielsweise in Windischgarsten (560 Autos je 1.000 Einwohner) oder Vorderstoder (581 Autos je 1.000 Einwohner).

Einsparungspotenzial

„Gerade im Mobilitätsbereich ist das Potenzial, um Ausgaben zu reduzieren, groß“, betont VCÖ-Experte Michael Schwendinger. Eine VCÖ-Analyse für ganz Österreich zeigt, dass Haushalte mit zwei oder mehr Autos im Schnitt rund 10.500 Euro pro Jahr für ihre Mobilität ausgeben. Ein 1-Pkw-Haushalt erspart sich im Vergleich dazu im Schnitt rund 4.200 Euro pro Jahr an Mobilitätsausgaben. Autofreie Haushalte geben im Schnitt sogar nur rund 1.550 Euro pro Jahr für Mobilität aus, das sind wiederum rund 4.700 Euro weniger als 1-Pkw-Haushalte und sogar um über 8.900 Euro weniger als 2-Pkw-Haushalte.

Empfehlung des VCÖ: Mobilitätstagebuch führen

Um das eigene Sparpotenzial eruieren zu können, empfiehlt der VCÖ, einige Wochen ein Mobilitätstagebuch zu führen. In dieses trägt man ein, welche Strecken mit welchem Verkehrsmittel zurückgelegt werden. Bei Autofahrten ist zu notieren, welche Alternativen es geben würde. Nach einiger Zeit wird der Anteil der Fahrten, die statt mit dem Auto mit Bahn, Bus, Fahrrad oder bei sehr kurzen Strecken zu Fuß zurückgelegt werden können, gut sichtbar.


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