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BEZIRK KIRCHDORF. Egal ob auf der Gradnalm in Micheldorf, der Gowilalm in Spital am Pyhrn oder der Almhütte Zickerreith am Hengstpaß: Im Bezirk Kirchdorf gibt es viele bewirtschaftete Almen mit Hüttenbetrieb – die Kulinarik mit Bergblick gekonnt verbinden.

  1 / 4   Die Gowilalm in Spital am Pyhrn ist der perfekte Ausgangspunkt für Bergtouren auf den Kleinen und Großen Pyhrgas. (Foto: Sophie Kepplinger)

„Die diesjährige Almsaison wird etwas später starten. Die Schneemengen im späten Frühjahr füllten die Wasserreserven, verzögern aber den Auftrieb. Die bekannten Almen mit Ausschank werden bald wieder die Gäste mit eigenen und regionalen Produkten versorgen“, berichtet Johann Feßl, Obmann des OÖ Almvereins und Bürgermeister von Edlbach (ÖVP). Oberösterreichs Almlandschaft ist in die Almbezirke Salzkammergut und Pyhrn-Eisenwurzen eingeteilt. Der Almbezirk Pyhrn-Eisenwurzen ist überwiegend von Gemeinschafts- und Einzelalmen geprägt. Einforstungsalmen, wie sie im Salzkammergut häufig vorkommen, spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle. 197 Almen befinden sich im Bezirk Kirchdorf, 22 davon im Nationalpark Kalkalpen. 175 der 197 Almen im Bezirk Kirchdorf sind beweidet.

Almen mit Ausschank

Almen mit Ausschank sind beispielsweise die Gradnalm in Micheldorf, das Steyrsbergerreith in Vorderstoder, das Baumschlagerreith in Hinterstoder, das Zickerreith in Rosenau und die Gowil-alm in Spital am Pyhrn. Es gibt aber noch viele weitere Almen mit köstlichen Schmankerln im Bezirk. Im „OÖ Almanach“ – sei es als Buch oder online auf www.almanach-oberoesterreich.at – findet man eine Übersicht inklusive Hütten- und Wegbeschreibungen.

Kirchdorf ist auftriebsstärkster Bezirk in Oberösterreich

Gemäß Invekos Daten der AMA war der Bezirk Kirchdorf im Jahr 2022 der auftriebsstärkste Bezirk in ganz Oberösterreich. Insgesamt wurden 2.417 Rinder, davon 18 Milchkühe und 379 Mutterkühe mit Abkalbung, sowie 14 Pferde, 316 Schafe und 35 Ziegen auf die Almen in der Region getrieben.

Tipps zum richtigen Verhalten im Weidegebiet

„Für ein gutes Miteinander auf der Alm sorgen oberösterreichische Institutionen. Sie stellen gemeinsam abgestimmte Fairplayregeln zum richtigen Verhalten auf Almen und in der Natur bereit“, betont Feßl und verweist dabei auf die Homepage www.sichere-almen.at und www.in-unserer-natur.at


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