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BEZIRK KIRCHDORF. Das Landes-Feuerwehrkommando Oberösterreich hat für inzwischen 18 Stützpunkte leistungsstarke Drohnen zur Verfügung gestellt. Der Stützpunkt des Bezirkes Kirchdorf befindet sich bei der Freiwilligen Feuerwehr Kirchdorf an der Krems.

Die Feuerwehren im Bezirk erhielten eine Drohne. (Foto: Drohnengruppe Kirchdorf)
  1 / 7   Die Feuerwehren im Bezirk erhielten eine Drohne. (Foto: Drohnengruppe Kirchdorf)

Eine leistungsfähige Drohne für Einsatzorganisationen steht nun den entsprechend ausgebildeten Piloten zur Verfügung. Eine Besonderheit des Stützpunktes ist, dass die mittlerweile zehn BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) Einsatzpiloten aus sieben verschiedenen Feuerwehr des Bezirkes kommen.

Die Drohne, eine DJI MT 30T, hat ein Gewicht von 3,8 Kilogramm und ist universell für die Feuerwehren zur Einsatzabwicklung geeignet. Sie ist wasserfest und kann somit auch bei Regen eingesetzt werden. Die möglichen Einsatzbereiche sind durch die drei installierten Kamerasysteme breit gestreut.

Drei Kamerasysteme für vielfältige Eisatzmöglichkeiten

Eine Wärmebildkamera dient zur Personen und Tiersuche und zur Überwachung von Hitzequellen bei Bränden. So können die Löschmaßnahme gut gesteuert werde. Bei ausgedehnten Waldbränden dient sie zum Lokalisieren von Brandstellen und Glutnestern. Mit der Weitwinkel- und separaten Zoom Kamera können ganz rasch komplexe Lageerkundungen durchgeführt werden und schwer einsehbare Bereiche direkt in die Einsatzleitung per Bildübertragung zur Verfügung gestellt werden.

Aktuell werden wöchentlich intensive Übungen und Trainings abgehalten, berichtet der Bezirkskommandant Helmut Berc, um einen sicheren Umgang mit dem Gerät zu erhalten. Die Piloten üben verschiedene Einsatzszenarien, um dann im Ernstfall, mit dieser neuen technischen Möglichkeit, die Einsatzkräfte am Boden perfekt zu unterstützen.


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