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STEINBACH AN DER STEYR. Sie entstand in den frühen 1980ern im Hause Herbert Hafner, dem Senior-Chef von Carto.at, und war gedacht als Unterstützung des Widerstands gegen das damals geplante Speicherkraftwerk, das die Täler des heutigen Nationalparks überfluten sollte: die Wanderkarte vom Hintergebirge mit ihren alten Jagd- und Holzfällersteigen. Anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums von Carto.at erscheint sie jetzt in einer Neuauflage.

Nikolai und Herbert Hafner, zwei Kartografen und Naturliebhaber. (Foto: Sandra Ebner)
  1 / 4   Nikolai und Herbert Hafner, zwei Kartografen und Naturliebhaber. (Foto: Sandra Ebner)

Eine Gruppe um Wolfgang Heitzmann, Franz Maier, Kurt Rußmann und Franz Sieghartsleitner forderte damals vorausschauend einen „Nationalpark Hintergebirge“ und die Karte von Herbert Hafner lenkte unterstützend den Fokus auf dieses „Klein-Kanada“ im Südosten Oberösterreichs. Die Neuauflage der Karte enthält einen Textteil, in dem die Ereignisse vom Widerstand bis zur Nationalparkgründung geschildert und mit Bildern illustriert werden. Es ist die Geschichte von David gegen Goliath und die Geschichte einer nahezu legendären Wanderkarte. Das Blatt Nationalpark Kalkalpen Ost (Nr. 401b) ist gediegene Nachfolgerin der Hintergebirgskarte, beide Karten sind ab sofort im Shop von Carto.at erhältlich.

Carto.at feiert 50-Jahr-Jubiläum

Der Grundstein für das traditionsreiche Familienunternehmen carto.at wurde 1973 gelegt, als Karto- und Lithograf Herbert Hafner sein kartografisches Büro in Molln gründete. Seit 2007 leitet Nikolai Hafner das Unternehmen mit Sitz in Steinbach an der Steyr.


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