Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

STEINBACH AM ZIEHBERG. In einem Fall von Tiermisshandlung wurden zwei Hunde über mehrere Tage hinweg ohne Versorgung in einem Badezimmer in Lambach (Bezirk Wels-Land) eingesperrt. Dank eines polizeilichen Zugriffs konnten die Tiere durch Zufall entdeckt und befreit werden. Die Hundebesitzerin, deren schlechte Haltung der Hunde bereits bekannt war, erwartet eine längere Haftstrafe.

 (Foto: Tierparadies Schabenreith / Hofner)
  1 / 4   (Foto: Tierparadies Schabenreith / Hofner)

Die beiden Hunde, ein acht Jahre alter Rüde, der mittlerweile kastriert wurde, und eine elf Monate alte Hündin, befanden sich in einem erbärmlichen Zustand, als sie von der Polizei gerettet wurden. Sofort nach ihrer Befreiung wurden sie in die Obhut einer Tierrettung aus dem Bezirk Vöcklabruck übergeben. Diese brachte die Hunde in das Tierparadies Schabenreith in Steinbach am Ziehberg, wo sie die Pflege und Fürsorge erhalten, die sie so dringend benötigen.

Tagelang ohne Versorgung im Bad eingesperrt, tagelang Angst

Besonders tragisch war die Tatsache, dass die junge Hündin während ihrer Gefangenschaft im Badezimmer acht Welpen zur Welt brachte. Diese wurden von der Hundehalterin verkauft, ohne sich um ihr Wohlergehen zu kümmern.

„Das Verwöhnprogramm für diese armen Geschöpfe hat im Tierparadies Schabenreith begonnen. Vom Badezimmer in die frische Luft, die Sonne und die Wiesen“, sagte Tierheimleiter Harald Hofner. „Die beiden Hunde können sich endlich sicher und geborgen fühlen.“

Das Tierparadies Schabenreith will den geretteten Hunden die notwendige medizinische Versorgung, eine liebevolle Betreuung und ein neues Zuhause bieten. „Dieser traurige Vorfall verdeutlicht erneut die Wichtigkeit, verdächtige Fälle von Tiermisshandlung umgehend der Polizei zu melden, um Tiere vor weiterem Leid zu bewahren“, bekräftigt Harald Hofner.

Es gilt die Unschuldsvermutung.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden