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STEINBACH AM ZIEHBERG. Auf einer stark befahrenen Straße in Laakirchen kam zu einer gefährlichen Situation für eine Warzenente. Eine aufmerksame Anrainerin bemerkte die Gefahr und zögerte nicht, das Tierparadies Schabenreith zu alarmieren. Dank der raschen Reaktion konnte die Warzenente vor weiterem Schaden bewahrt werden.

Die Warzenente und der Warzenerpel (Foto: Tierparadies Schabenreith | Hofner)
  1 / 5   Die Warzenente und der Warzenerpel (Foto: Tierparadies Schabenreith | Hofner)

Die Rettung der Warzenente gestaltete sich als eine anspruchsvolle Aufgabe, da diese Entenart in freier Wildbahn für ihre Schnelligkeit bekannt ist. Das Team des Tierparadieses Schabenreith setzte alles daran, das Tier behutsam und sicher einzufangen. Nach einer erfolgreichen Bergung fand die gerettete Warzenente ein neues liebevolles Zuhause im Tierparadies Schabenreith.

Happy End im Tierparadies Schabenreith

Die Freude über das Happy End wurde noch größer, als sich herausstellte, dass die gerettete Warzenente nicht alleine war. Am Tag nach der Tierrettungsfahrt wurde der zugehörige Warzenerpel, der zuvor in einem anderen Tierheim untergebracht war, ebenfalls zum Tierparadies gebracht – damit konnten die beide Enten endlich wieder vereint sein.

Über Warzenenten

Die Warzenente ist die domestizierte Form der Moschusente aus Südamerika. Ihren Namen haben diese Tiere von der mit flachen Warzen bedeckten Gesichtshaut und ihrer Stirnwarze. Die Warzenente ist in Amerika, Afrika und Europa zu Hause und erfreut sich auch in Österreich großer Beliebtheit bei Züchtern und Nutztiergeflügelhaltern. Im Gegensatz zu den üblichen Hausenten können Warzenenten nicht quaken. Obwohl diese Tiere ein beachtliches Gewicht erreichen, sind sie durch ihre muskulösen und großen Flügel flugfähig. Um sie in ihrer Bewegungsfreiheit einzuschränken, stutzen viele Halter ihren Warzenenten einen Flügel.


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