"Misthaufensportler-Mord": Inzersdorfer Autor veröffentlicht neuen Krimi-Roman
INZERSDORF IM KREMSTAL. Ein Jahr hat der Inzersdorfer Bernhard Winkler daran gearbeitet, jetzt ist er endlich reif für die Veröffentlichung: Sein neuester Krimi „Misthaufensportler-Mord“ erscheint am 21. September.

Zuerst hatte er die Handlung im Kopf, dann den Ort des Geschehens und schlussendlich die Finger auf der Tastatur. „Von der ersten Idee bis zum fertigen Buch dauerte es etwa ein Jahr“, erzählt Autor Bernhard Winkler. In seinem neuesten Krimi „Misthaufensportler-Mord“ thematisiert der 34-jährige Inzersdorfer Megatrends wie den Fitnesswahn, einschneidende Zeiten wie die Corona-Pandemie – und generell die oberösterreichische Mentalität. Seine Titelfigur, der Revierinspektor Noah, ist dabei eine sehr spezielle Persönlichkeit. „Er will eigentlich einfach seine Ruhe, wird aber mit einem Mordfall konfrontiert – und muss sich beruflich wie auch persönlich seinen Ängsten stellen“, erzählt der Autor.
Es geht um Mord – aber amüsant und unterhaltsam
Nach zwei politischen Sachbüchern hat sich Bernhard Winkler auf das Schreiben von Kriminalromanen verlegt. Sein erster Krimi „Süßgift“ erschien 2021. „Schon als Kind habe ich True Crime Fernseh-Formate wie ,Aktenzeichen XY … ungelöst‘ geliebt. Auch während meines Jus-Studiums hat mich besonders das Thema Kriminalität fasziniert“, erzählt der 34-Jährige. Diese Faszination ist auch unter den Lesern mehr als deutlich, Krimis und Thriller gelten als die beliebtesten Buch-Genres. „In Krimis geht es zwar eigentlich um etwas Schlimmes – immerhin stirbt meist ein Mensch –, aber eine amüsante und spannende Erzählung sorgt dennoch dafür, dass man sich damit beschäftigen will“, so der Autor.
Noah und sein geliebter Schweinsbraten
Zum Inhalt: Noah Hofer – privat liebevoll auch „Hofnoah“ genannt – ist ein Junggeselle in seinen späten Dreißigern, der eigentlich nichts mehr möchte, als in seiner Heimat Gallneukirchen als einfacher Polizeibeamter eine ruhige Kugel zu schieben. Das wöchentliche Highlight: der Schweinsbraten von Mama. Doch gerade der wird ihm gestrichen, da seine Mutter fürchtet, ihr etwas zu wohlgenährter Sohn würde nie eine Frau und sie schließlich keine Schwiegertochter und Enkel bekommen.
Um des geliebten Schweinsbratens willen sieht sich der Hofnoah also zur körperlichen Ertüchtigung gezwungen. Das süße Leben findet also prompt ein Ende – sprichwörtlich für den Hofnoah, wortwörtlich für den Pöttl Erwin. Der Betreiber eines illegalen Fitnessstudios und begehrteste Jungbauer der Gegend wird ermordet auf seinem Misthaufen aufgefunden. Das grausame Verbrechen wirft schließlich auch Noah Hofer aus seinen geregelten Bahnen. Bald droht ihm ein Aufenthalt im Gefängnis – oder noch schlimmer: im Polizei-Innendienst in Linz.
Zweiter Teil folgt
Aktuell arbeitet Bernhard Winkler bereits an einem zweiten Teil. Darin wird Noah ein weiteres Mal mit Unvorhergesehenem konfrontiert. Wo der nächste Oberösterreich-Krimi spielt, das will der Autor aber noch nicht verraten.


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