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Online Redaktion, 14.08.2023 09:34

KREMSMÜNSTER. Brigitta König schrieb einen Leserbrief über das Vorgehen gegen Raser.

 (Foto: Tips)
(Foto: Tips)

Große Ankündigung in der Tipsausgabe vom 9. August: „Schluss mit Rasern: Einige Gemeinden beantragen Senkung von Tempolimits“. Sollten Raser mit dieser Aussage beeindruckt werden, um sich künftig einzubremsen, unterliegt diese Meinung einem Wunschdenken.

Aus Erfahrung dazu einige Beispiele, Tatort Marktgemeinde Kremsmünster. Verordnete 30er Beschränkung gibt es im Stiftsort unter anderem in der Franz Hönig Straße, im Bereich Marktplatz, Hauptstraße und Enge ehemaliges Gasthaus Ahorner. Mit wenigen Ausnahmen kommt es in den genannten Straßen, von nicht wenigen Verkehrsteilnehmern zu massiven Überschreitungen der dort verordneten Geschwindigkeitsbeschränkung. Weiters werden Rechtsregeln ignoriert, Blinkzeichen sind nicht notwendig. In der Kurzparkzone Marktplatz kommt dazu, dass bei den dort parkenden PKW nur bei wenigen eine Parkuhr angebracht wird und auch mancher Dauerparker seinen Untersatz im Schatten der Bäume abstellt. Es können noch soviel Gesetze und Verordnungen beschlossen werden. Wenn es dazu keine Kontrolle gibt, die wir Verkehrsteilnehmer scheinbar dringend nötig haben, sind solche Ankündigungen nur Wunschdenken.

Brigitta König

Kremsmünster


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