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GRÜNBURG. Seit einem halben Jahr arbeitet eine kleine Gruppe engagierter Grünburger an der Gestaltung eines öffentlich zugänglichen „Digitalen Fotoalbums“ – genannt „Topothek“. Mit September geht sie online.

Eines der über 800 Fotos, die bereits in die Topothek hochgeladen wurden; das Foto stammt aus der Zeit um 1910. (Foto: Topothek Grünburg)

Ziel ist es, lokalhistorische Geschichte zu sichern und online für jedermann zugänglich zu machen. Bis jetzt wurden über 800 Bilder und Dokumente digitalisiert und in die Topothek eingearbeitet – Anzahl ständig steigend. Es werden Fotos, Texte, Dokumente sowie Zeitungsartikel gesichert, entsprechend mit Anmerkungen versehen und online sichtbar gemacht. Dies alles ist aber nur mit der Hilfe der Grünburger Bevölkerung möglich. Die Topothek lebt nur mit den historischen Schätzen, die zu Hause in Schubladen und Schachteln unentdeckt schlummern.

In einer Topothek hat alles Platz: Dokumente und Bilder – egal ob analog oder digital, Hoch- und Querformat, Polaroids und Dias, Audio und Video, Schwarz-Weiß- und Farbfotos, Schnappschuss oder Gruppenfoto, Landschaft oder Menschenmenge. Aus all den Ausschnitten und Momentaufnahmen entstehen Geschichte und ein Gesamtbild der Gemeinde. Bei der Topothek handelt es sich nicht um ein abgeschlossenes Buch – vielmehr soll ein ständig wachsendes, öffentlich zugängliches „Online-Geschichtsbuch“ der Gemeinde Grünburg entstehen.

Feierliche Vorstellung der Topothek Grünburg
Freitag, 15. September, 19 Uhr
im Sitzungssaal der Gemeinde
Ab diesem Zeitpunkt ist die Topothek offiziell unter gruenburg.topothek.at einsehbar. 

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