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WARTBERG AN DER KREMS. Das größte Hochwasser-Rückhaltebecken Österreichs in der Krems-Au wurde bei der Altbauern-Bezirkswanderung besichtigt. Der Obmann des Schutzwasserverbandes Kremstal Bürgermeister Gerhard Gebeshuber (Nußbach) berichtete, dass infolge des verheerenden Hochwassers im Jahr 2002 die 18 betroffenen Gemeinden dieses Vorhaben realisiert haben. Die Kosten für das Projekt betragen 42 Millionen Euro.

Die Altbauern besichtigten das Hochwasser-Rückhaltebecken Krems-Au (Foto: Erich Braunreiter)
Die Altbauern besichtigten das Hochwasser-Rückhaltebecken Krems-Au (Foto: Erich Braunreiter)

Herzstück ist ein 1,9 Kilometer langer und 9,5 Meter hoher Damm in den Gemeinden Nußbach und Wartberg. Bürgermeister Franz Karlhuber (Wartberg) betonte, dass mit den siebzig betroffenen Grundbesitzern einvernehmliche Lösungen gefunden wurden.

Weitere Programmpunkte der Altbauern-Bezirkswanderung waren die Vorstellung der Biomilch-Molkerei Leeb in Wartberg (mit Kostproben) und des neuen Biogeflügel-Schlachthofes der „Eiermacher“ in Nußbach. Bezirksobmann Alois Rapperstorfer (Ried) sowie die Altbauernobmänner Franz Schnellnberger (Wartberg) und Walter Peterseil (Nußbach) freuten sich, dass trotz des schwülen Wetters mehr als hundert Leute teilnahmen.


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