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Verirrte Wanderinnen erfolgreich gerettet: Bergrettung und Polizeihubschrauber im Einsatz am Seespitz

Sophie Kepplinger, BA, 09.10.2023 16:44

SPITAL AM PYHRN. Drei Wanderinnen aus dem Bezirk Kirchdorf gerieten auf ihrem Rückweg vom Gipfel des Seespitz in ein gefährliches und steiles Gelände. Sie alarmierten die Bergrettung. Im letzten Tageslicht konnten die Wanderinnen gefunden werden, mit Hilfe von Seilgeländern und kurzen Seilen begannen sie den Rückweg, der um 21:30 Uhr auf den Stubwiesalmen endete.

 (Foto: BRD Spital am Pyhrn)
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Die drei Wanderinnen aus dem Bezirk Kirchdorf waren am Vormittag von der Wurzeralm gestartet. Ihr Ziel: Der Gipfel des Seespitz. Dort angekommen wollten sie den Rückweg über den unmarkierten Jägersteig Richtung Schwarzenberg antreten, hier kamen sie allerdings zu weit links ab und in immer steiler werdendes Gelände. Gegen 16 Uhr, auf einer Höhe von 1350 Metern und in der Nähe einer Steilrinne in dichtem Wald, alarmierten die drei schlussendlich die Bergrettung.

Notruf aus sehr steilem und absturzgefährdeten Gelände

„Nach Übermittlung der Koordinaten konnten wir feststellen, dass sich die drei unterhalb des Schwarzenberggipfels in einem sehr steilen und absturzgefährdeten Gelände aufhielten. Nach Rücksprache mit der Alpinen Einsatzgruppe Kirchdorf wurde die Libelle OÖ zur Unterstützung angefordert“, berichtet Daniel Schröcker, Bergrettung Spital am Pyhrn. „Auf Grund der dicht bewaldeten Umgebung war eine Taubergung nicht möglich. Fünf Bergretter wurden durch den Polizeihubschrauber auf den Berg geshuttlet und machten sich dann per Fußmarsch auf den Weg zu den übermittelten Koordinaten. Im letzten Tageslicht konnten wir die Damen noch auffinden, die drei Wanderinnen waren in einem guten Zustand und nicht unterkühlt. Mittels Seilgeländer und am kurzen Seil wurde der Rückweg angetreten der um 21:30 Uhr auf den Stubwiesalmen endete. Danach gings mit dem BRD Bus ins Tal“, so Schröcker. Der Einsatz endete um 22:04 Uhr.


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