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BEZIRK KIRCHDORF. Um für die herausfordernden Brandeinsätze bestmöglich geschult und vorbereitet zu sein, ist es notwendig, diese Situationen in realitätsnaher Umgebung zu üben. Deshalb absolvierten 225 Mitglieder der Feuerwehren aus dem Bezirk Kirchdorf eine Ausbildung in einer Echtbrandanlage, die am Gelände der Kläranlage Pettenbach stattfand. Erfahrene Profis begleiteten die Übungen.

Im Container wird ein Brand simuliert. (Foto: BFK Kirchdorf)
  1 / 8   Im Container wird ein Brand simuliert. (Foto: BFK Kirchdorf)

Bei der Übung ist auf einem LKW-Sattelaufleger ein Container aufgebaut, in dem sich ein holzbefeuerter Brandraum befindet, der einen Zimmerbrand simulierbar macht. Dabei werden realitätsnahe Temperaturen von bis zu 1000° C erreicht. Derartige Räume sind nur von speziell geschulten Feuerwehrmitgliedern mit hitzebeständiger Ausrüstung betretbar. Rauchgase, Sauerstoffmangel und Atemgifte machen eine eigene Luftversorgung über Pressluftflaschen unumgänglich.

Zu Beginn stand Theorie am Programm. Danach folgte die dreistündige Heißausbildung im Brandcontainer. Der feuerwehrinterne Feuerwehr Medizinische Dienst (FMD) war für Notfälle ständig zur Verfügung.

Nach Abschluss der Ausbildung und einer Nachbesprechung ging es wieder zurück ins Feuerwehrhaus Pettenbach. Dort wurden hunderte Atemluftflaschen am stationären Atemluft-Kompressor gefüllt und wieder einsatzbereit gemacht.

Ziel dieser Ausbildung:

  • Richtiges Öffnen einer Tür zum Brandraum
  • Lesen und interpretieren des Brandrauchs und der damit verbundenen Gefahren
  • Backdraft (=Rauchgasdurchzündung) live und mitten drin erleben
  • Richtiger Umgang mit Strahlrohren
  • Verhinderung einer Rauchgasdurchzündung

Organisiert wurde die Ausbildung vom Bezirksfeuerwehrkommando Kirchdorf, unter Bezirksfeuerwehrkommandant Helmut Berc. Die Rückmeldungen waren bei allen Teilnehmern ausgesprochen positiv, da nur selten die Gelegenheit besteht, unter derart realen Bedingungen zu trainieren.


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