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BEZIRKE KIRCHDORF/STEYR-LAND. Das große LEADER-Projekt der „Gemeinde-Topotheken“ hat die Mitte seiner Laufzeit erreicht und geht in das letzte Kalenderjahr: Der ideale Zeitpunkt, um die Fortschritte zu reflektieren. Dafür luden LEADER-Manger Josef Wolfthaler und Projektkoordinator Siegfried Kristöfl zum ersten Topothek-Treffen im neuen Jahr ein. 

  1 / 8   In den Gemeinden des Steyrtals waren vor und auch noch lange nach dem ersten Weltkrieg die Mäusejäger unterwegs. Meist waren es Knechte, die mit ihren Drahtbügelfallen auf Wühlmausjagd gingen. Bezahlt wurden sie nach der Anzahl der erlegten Tiere. Das Foto entstand um 1940 in Grünburg. (Foto: Regina Teichmann)

Neben einem Rückblick zu den Aktivitäten im letzten Jahr wurden auch Ideen gesammelt, um einerseits weiteres Material einzuarbeiten und andererseits die Bekanntheit der Topotheken und deren Inhalte noch weiter zu erhöhen.

Zeitreise durch die Geschichte der Region

Mittlerweile sind 14 Topotheken aus den Bezirken Steyr Land und Kirchdorf online zugänglich. Weit mehr als zehntausend Fotos ermöglichen eine Zeitreise durch die Geschichte der Region. Man kann stundenlang darin stöbern und so immer wieder neue Details und Querverbindungen zum eigenen Wissen entdecken.

Dieses Ergebnis ermöglicht der unbezahlbare Einsatz aller Topothekare. Sie sind nicht nur Retter und Bewahrer wichtiger Bilddokumente, sondern sind erfahrene Kenner der Ortsentwicklung und wichtige Vermittler von historischem Wissen. So ergänzen sie die Leistungen der Heimatforscher und verbinden mit Leichtigkeit moderne Digitalisierung und traditionelle Archivtechnik.


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