Kurzfilm über Kokosnuss-Brecherinnen in Brasilien unter der Leitung eines Windischgarstners gedreht
WINDISCHGARSTEN/KREMSMÜNSTER. Unter der Leitung von Missionar und Diakon Martin Mayr drehte die Entwicklungsorganisation 10envolvimento einen Film über Kokosnuss-Brecherinnen am Rio Grande in Bahia, Brasilien. Martin Mayr stammt aus Windischgarsten und lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Brasilien.

Martin Mayr ging 1991 als Entwicklungshelfer nach Brasilien in die Diözese Barreiras, wo er 2002 vom damaligen Bischof von Barreiras, Richard Weberberger (ursprünglich aus dem Kloster Kremsmünster) zum Diakon geweiht wurde. Die Entwicklungsorganisation 10envolvimento wird – wie die ganze Diözese Barreiras – nach wie vor vom Stift Kremsmünster unterstützt.
Kleinbauern unterstützt
Die Aufgaben von Martin Mayr liegen in der Land- und Gefangenen-Pastoral. „Ich bin viel im Hinterland unserer Diözese unterwegs, besonders im Natur- und Lebensraum Cerrado, wo ich gemeinsam mit den Kollegen der Entwicklungsorganisation 10envolvimento eingesessene Kleinbauern-Gemeinschaften unterstütze, die vom großen Agrobusiness bedrängt werden“, erzählt Martin Mayr. Der Diakon leitete nun ein Film-Projekt für einen Kurzfilm über Kokosnuss-Brecherinnen in Brasilien.
Film über harte Arbeit der Kokosnuss-Brecherinnen
Der Dokumentarfilm „BABAÇU QUE QUEBRA LÁ, QUEBRA CÁ“ (siehe weiter unten) berichtet von den Babassu-Kokosnuss-Brecherinnen, die an den Ufern der Flüsse Grande und Fêmeas in der Gemeinde São Desidério leben. Die Frauen erzählen ihre Geschichte und ihre Beziehung zum Brechen der Babassu-Nuss (Babaçú). Sie sprechen über ihr Wissen, die Freude und den Stolz, eine Kokosnuss-Brecherin zu sein, aber auch über ihren Schmerz und die Herausforderung, ihre Tätigkeit aufrechtzuerhalten und eine Wertschätzung ihrer Arbeit zu erhalten.


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