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Spürnasenecke im Kindergarten Hellerwiese: Kinder entdecken Forschung und Experimente

Susanne Winter, MA, 26.03.2024 11:17

KIRCHDORF AN DER KREMS. Eine Kooperation zwischen dem Kirchdorfer Zementwerk und der Stadtgemeinde Kirchdorf ermöglicht Kindergartenkindern ihre Talente und Interessen im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zu entwickeln.

  1 / 2   Bei der gemeinsamen Besichtigung der Spürnasenecke, v. l.: Bürgermeisterin Vera Pramberger, Leiterin Lydia Ballenstorfer, Geschäftsführer des Kirchdorfer Zementwerks Erich Frommwald, Pädagogin Christiane Kulke und Vizebürgermeister Stipo Luketina (Foto: Stadtgemeinde Kirchdorf)

Spürnasenecke – so heißt seit kurzem ein Raum im Kindergarten Hellerwiese. Die Spürnasenecke entstand als bezirksweites Pilotprojekt, nachdem Erich Frommwald, Geschäftsführer des Kirchdorfer Zementwerks, dieses Projekt der Stadtgemeinde vorgestellt und empfohlen hat.

Die hochwertige Einrichtung, zu der nicht nur kindgerechte Labormöbel, sondern vor allem die dazugehörigen Werkzeuge wie ein Mikroskop, gehören, wurde vom Bildungsressort des Landes Oberösterreich, finanziert. Als Pate dieses Projektes hat sich das Kirchdorfer Zementwerk bereit erklärt, für die erforderliche umfangreiche Spezialausbildung der Pädagoginnen die finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen.

Spürnasenecke wurde sehr positiv angenommen

Die Begeisterung der Kinder nach Fertigstellung des Raumes und ersten Experimentierversuchen bestätigte, dass diese Kooperation zwischen dem Zementwerk und der Stadtgemeinde eine gut gewählte ist. Bürgermeisterin Vera Pramberger: „Ein herzliches Dankeschön daher dem Kirchdorfer Zementwerk, insbesondere Erich Frommwald, sowie der Bildungsdirektion des Landes OÖ, die es mit der Finanzierung der Spürnasenecke möglich machen, bereits im Kleinkindalter Neugierde auf die Zukunft zu entwickeln und Begabungen und Talente in einem ganz speziellen Themenfeld auszuleben.“

Bericht aus dem Alltag der Kinder mit der Spürnasenecke

Lydia Ballenstorfer, Leiterin der städtischen Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen Hellerwiese, berichtet aus dem Alltag in der Spürnasenecke: „In der Spürnasenecke treffen Forschung und Spiel aufeinander. Die Kinder haben die Möglichkeit, die Geheimnisse der Naturwissenschaften und Technik auf spielerische Weise zu erkunden. Mit speziell entwickelten Möbeln und einer breiten Palette von Utensilien aus dem MINT-Bereich bietet der Raum den Kindern die ideale Umgebung, um ihre kreative Seite zu entfalten und ihre Fragen zu beantworten. Alles beginnt mit einer einfachen Frage, einem faszinierenden Phänomen oder einem kniffligen Problem, das die Kinder beschäftigt. Hier können sie auf ihr vorhandenes Wissen aufbauen und erste Hypothesen aufstellen. Von Programmiercomputern bis hin zu Mikroskopen gibt es eine Vielzahl von Materialien, um ihre Vermutungen und Ideen zu testen. Während die Kinder experimentieren, beobachten sie genau, was passiert. Sie lernen, die Welt um sie herum mit aufmerksamen Augen zu betrachten und Zusammenhänge zu erkennen. Nach dem Experiment reflektieren sie über ihre Beobachtungen und Erfahrungen. Dieser Prozess fördert nicht nur ihr Verständnis, sondern auch ihre soziale und sprachliche Entwicklung. Mit über 100 verschiedenen Experimenten und einem Handbuch, das mehr als 80 kindgerechte Experimente enthält, ist die Spürnasenecke als Ort des Staunens, der Neugierde und des Lernens für unsere Einrichtung schon jetzt unverzichtbar geworden.“


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