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KIRCHDORF AN DER KREMS. Der OÖ Zivilschutz führte eine Überprüfung der Warnwesten-Tragehäufigkeit durch. Dabei besuchten die ehrenamtlichen Zivilschutzbeauftragten stichprobenartig die Volksschulen und belohnten diejenigen Erstklässler, die eine Warnweste anhatten. Unter anderem war OÖ Zivilschutz Bezirksleiter Dieter Goppold in der Volksschule Kirchdorf.

OÖ Zivilschutz Bezirksleiter Dieter Goppold überzeugte sich in der Volksschule Kirchdorf von der Tragehäufigkeit der Warnwesten. (Foto: Oö. Zivilschutzverband)

Die diesjährige Nachhaltigkeitsüberprüfung ergab im Bezirk Kirchdorf eine Tragehäufigkeit von 52,6 Prozent – eine leichte Steigerung im Vergleich zum Vorjahr. „Auch wenn die Schulkinder meist reflektierende Streifen beziehungsweise Anhänger an der Schultasche oder der Kleidung haben, ersetzen diese doch nicht die signalgelbe Warnweste“, sagt OÖ Zivilschutz Bezirksleiter Dieter Goppold. „Immer noch verwendet nur jedes zweite Schulkind die Warnweste, ich appelliere an die Erziehungsberechtigten, Schülern die Weste anzuziehen und sie für das Thema zu sensibilisieren. Außerdem empfehlen wir, dass die Warnwesten nicht nur am Schulweg, sondern auch im Straßenverkehr in der Freizeit getragen werden.“

Jene Schulkinder, welche die Warnwesten an diesem Tag anhatten, wurden mit einem kleinen Geschenk belohnt und dadurch zum Tragen der Warnweste motiviert. Jene, die die Weste an dem Tag nicht dabeihatten, erhielten die Belohnung, wenn sie die Schutzweste am Folgetag ebenfalls verwendeten.

In den nebeligen und dämmrigen Herbst- und Wintermonaten ist die Warnweste besonders wichtig. Viele Unfälle könnten vermieden werden, wenn die Kinder für die Autofahrer besser sichtbar wären. „Mit der Warnweste erhöht sich die Sichtbarkeit von 30 auf 150 Meter“, sagt Dieter Goppold, „Dementsprechend wichtig ist die Vorbildwirkung bei Eltern und Lehrer. Auch diese sollten eine Warnweste oder reflektierende Armbänder nutzen, wenn sie zu Fuß unterwegs sind.“

Neben dem Tragen der Warnweste oder rückstrahlender Kleidung ist es außerdem wichtig, dass Eltern den Schulweg mit ihrem Kind üben und sie über mögliche Risiken im Straßenverkehr umfassend informieren.


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