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Offizielle Übergabe der Stützpunktfahrzeuge und -geräte an die Feuerwehren im Bezirk Kirchdorf

Susanne Winter, MA, 02.05.2024 16:56

BEZIRK KIRCHDORF. Im Landes-Feuerwehrkommando Oberösterreich wurden 18 verschiedene Typen von Stützpunktfahrzeugen und -geräten offiziell an die Feuerwehren übergeben, darunter ein Rüstlöschfahrzeug 2000 Tunnel an die FF Inzersdorf und die FF Windischgarsten, ein Wechselladefahrzeug mit mittelschwerem Kran an die FF Windischgarsten sowie eine Drohne an die FF Kirchdorf.

  1 / 5   Offizielle Übergabe des Wechselladefahrzeuges mit mittelschwerem Kran an die FF Windischgarsten (Foto: Hermann Kollinger)

An insgesamt 55 Stützpunkt-Feuerwehren wurden 61 verschiedene technische Ausrüstungsgegenstände – vom Arbeitsboot über Drohnen, bis hin zu Wechselladefahrzeugen mit Kran und dem Rüstlöschfahrzeug Tunnel – übergeben. Diese sind 2023/24 aus Mitteln des Katastrophenschutz-Fonds mit einer Investitionssumme von über 5,2 Millionen Euro gefördert worden. „Was mich besonders freut ist, dass wir heuer Langzeitprojekte abschließen konnten, die Jahre an Planung und Umsetzung mit sich brachten. Darin enthalten sind die Auslieferung der Drohnen und der WLF-K1, mit denen wir in diesen Kategorien unser Netzwerk vervollständigen“ berichtet Landes-Feuerwehrkommandant Stellvertreter Michael Hutterer. Mit Stand Dezember 2023 werden in Oberösterreich 460 Stützpunktaufgaben von 231 Feuerwehren übernommen.

Wechselladefahrzeug und Rüstlöschfahrzeug Tunnel

Im Bezirk Kirchdorf erhielt die FF Windischgarsten ein Wechselladefahrzeug mit mittelschwerem Kran, einen Abrollbehälter Logistik und einen Abrollbehälter Mulde. Das WLF-K1 KS ist mit Hakenlift ausgestattet und kann jederzeit standardisierte Abrollbehälter transportieren. Weiters erhielten die FF Windischgarsten und die FF Inzersdorf ein Rüstlöschfahrzeug 2000 Tunnel. Dieses Fahrzeug ist mit zusätzlicher Ausrüstung für Einsätze in Straßentunnels versehen. So sind für die gesamte Einsatzmannschaft Schutzausrüstung sowie Atemschutzgeräte vorhanden. Damit kann auch in einen verrauchten Tunnel eingefahren werden. Zusätzlich bietet das RLF Tunnel eine Rettungsplattform, eine Wärmebildkamera und einen Wasserwerfer, der im Fahrzeug per Fernsteuerung bedient werden kann.

Drohne für den Bezirk Kirchdorf

Die FF Kirchdorf erhielt eine Drohne „mittel“, DJI Matrice 30T. Drohnen unterstützen die Einsatzorganisationen ganz wesentlich. Gerade bei Waldbränden können mit den Drohnen Glutnester aufgespürt werden, wodurch ein späteres Wiederaufflammen in der Regel verhindert wird. Weiters bekam die FF Kirchdorf Material zur Waldbrandbekämpfung mit Hubschrauberunterstützung.

Vollschutzanzüge, Höhenretterausrüstung und Tauchausrüstung

Mit Vollschutzanzügen der Schutzstufe 3 wurden die FF Kirchdorf (Atemschutzfahrzeug) und die FF Pettenbach (Gefährliche Stoffe Fahrzeug) ausgestattet. Die FF Irndorf erhielt eine Ausrüstung für den Höhenretterstützpunkt. Mit einer Tauchausrüstung wurde der Tauchstützpunkt 2 (FF Enns, FF Kirchdorf und FF Losenstein) ausgestattet.

Mobile Tankanlage

Der Bezirk Kirchdorf erhielt zudem eine mobile Tankanlage. In den laufenden Überlegungen und Planungen zur Blackout-Vorsorge stellt gerade bei den Einsatzkräften die Verfügbarkeit der Treibstoffversorgung eine Herausforderung dar. In der Regel sind öffentliche Tankstellen nicht notstromversorgt, wodurch bei einem längeren Stromausfall auch bei der Feuerwehr ein Versorgungsengpass auftreten wird. Die Tankanlagen besitzen ein Fassungsvermögen von 450 Litern.


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