Der Wald der Zukunft: Experten der Bundesforste geben Einblicke
ROSENAU AM HENGSTPASS. Wie sieht der Wald der Zukunft in Österreich aus? Welche Baumarten werden wachsen, welche nicht mehr? Und was können Waldbewirtschafter tun, um die Wälder gesund zu erhalten? Diese und weitere Fragen beantworteten Förster und Naturexperten der Österreichischen Bundesforste im August und September bei kostenlosen Führungen durch die Wälder in allen ÖBf-Forstbetrieben. Auch in Rosenau am Hengstpaß fand eine Führung statt.

Beim gemeinsamen Waldspaziergang auf den Flächen des Forstbetriebs Steyrtal im Forstrevier Windischgarsten stellte Bundesforste-Expertin Susanne Binder die verschiedenen Funktionen des Waldes vor und erklärte, warum es so wichtig ist, unsere Wälder vital und stabil zu halten. Ausführlich wurden die Auswirkungen des Klimawandels besprochen, wie die Bundesforste schon heute den Grundstein für gesunde und artenreiche Mischwälder der Zukunft legen und welche Rolle Baumarten wie Tanne oder Lärche dabei spielen. Auch verschiedene Waldpflegemaßnahmen auf dem Weg vom Setzling bis zum ausgewachsenen Baum wurden vorgestellt. Zudem erfuhren die Teilnehmer Wissenswertes rund um den Waldschädling Borkenkäfer, lernten Monitoringfallen kennen und erhielten Einblicke in das Borkenkäfermanagement der Bundesforste.
Tipp: Virtuelle Tour durch den Wald
All jene, die jetzt keine Gelegenheit hatten, den Wald der Zukunft vor Ort kennenzulernen, nehmen die Bundesforste unter www.wald-der-zukunft.at auf eine virtuelle Tour durch den Wald von heute und morgen mit.


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