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Von der Hohen Tatra bis zum Slowakischen Paradies: Jubiläumsreise der Naturfreunde Leonstein

Sophie Kepplinger, BA, 26.09.2024 12:44

GRÜNBURG/LEONSTEIN. Im einhundertsten Jahr ihres Bestehens haben sich die Naturfreunde Leonstein zur Jubiläumsreise ein ganz spezielles Reiseziel ausgesucht: die UNESCO-Welterbe Region Zipser Land und die Hohe Tatra. 

 (Foto: Naturfreunde Leonstein)
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Seit 2015 organisiert der Leonsteiner August Pfaffenhuemer die jährlichen Naturfreunde-Reisen zu wenig bekannten Reisezielen. Mit seiner 40-jährigen Erfahrung im Organisieren, Planen und Begleiten von Vereinsreisen bringt er sich auch ehrenamtlich beim Reisereferat der Naturfreunden Leonstein ein.

Reise in die Slowakei

Heuer waren neben einer Portion Kultur im Hintergrund der vielgestalteten geschichtlichen Entwicklung der Slowakei auch die einzigartigen Naturschönheiten mit Slowakischem Paradies, der Hohen Tatra und den wilden Schluchten der Dunajec im Pienien Nationalpark Höhepunkte der Reise.

Dem Himmel ganz nahe

Auf der Lomnitzer Spitze mit 2.634 Meter Höhe, dem zweithöchsten Gipfel der Hohen Tatra und dem Himmel ganz nahe, schweifte bei herrlichem Wetter der 360 Grad Blick zu 30 Gipfel über 2.500 Meter, gegen Norden tief hinein nach Polen und gegen Süden über fast ein Drittel der Slowakei. Ganz Konträr gestaltet sich die Landschaft im Slowakischen Paradies mit ihren wild zerklüfteten Schluchten und zahlreichen Höhlen, wo bei der Wanderung zur Tobschauer Aussicht, einer imposanten Felsenkanzel, die Schwindelfreien sich bis zum Rand des Felsplateaus vorwagten.

Tatra Panoramafahrt im „Goralen-Dorf Zdlar“

Für eine besondere Überraschung sorgt die örtliche Reiseleiterin Daniela bei der Tatra Panoramafahrt im „Goralen-Dorf Zdlar“, wo diese westslawische Ethnie noch in traditioneller Weise lebt, im dortigen Heimatmuseum wurde spontan von einigen Reiseteilnehmern eine typische Bauernhochzeit in goralischer Tracht vorgeführt. Die historischen Landschaften des deutschen Lebensraumes und der Geschichte der deutschen Volksgruppen begegneten der Naturfreunde-Reisegruppe allerorts, insbesondere in der Zips noch immer. Reiseleiterin Daniela vermittelte auch gut verständlich die bewegte Geschichte ihres Heimatlandes, oft geprägt von Fremdherrschaft und Unterdrückung.      

Nach den fünf spannenden Tagen der Jubiläumsreise in die Slowakei zur Hohen Tatra sei der Wunsch nach einem ebenso großartigen Natur- und Kulturerlebnis auch im kommenden Jahr nicht zu überhören gewesen, berichtet August Pfaffenhuemer.


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