Aus Frater wird Pater: Jakobus Sieberer-Kefer zum Diakon geweiht
KREMSMÜNSTER. Diözesanbischof Manfred Scheuer weihte Jakobus Sieberer-Kefer in der gut besuchten Stiftskirche Kremsmünster zum Diakon.
Zahlreiche Gäste, Familie, Freunde, Weggefährten und Mitbrüder nahmen an der festlichen Liturgie teil.
Bausteine der Berufung
In seiner Predigt betonte Bischof Scheuer, dass Jakobus’ Weg „keine Gerade einer Autobahn“ gewesen sei. Die Stationen als Bauspengler, Wasserleitungsinstallateur und Krankenpfleger seien zu „Bausteinen der Berufung“ und „Nährboden der Seelsorge“ geworden. Die Diakonie verstehe sich als „sich Gesellen zum Menschen in all seinen Situationen“ – besonders zu den Verwundbaren – und erfordere eine „innere Widerstandskraft, um nicht von Wind, Zeitgeist und Krisen umgeweht zu werden“. Abschließend zitierte der Bischof Viktor Frankl: „Es kommt nicht darauf an, was wir vom Leben zu erwarten hätten, sondern, was das Leben von uns erwarte.“
„Ich bin bereit“
Während der Weihe sprach Jakobus laut und deutlich: „Ich bin bereit“, um mit Gottes Hilfe sein Leben nach dem Bild und Beispiel Christi zu gestalten. Mit der Handauflegung, dem Weihegebet, der Stola, Dalmatik und dem Evangeliar trat Frater Jakobus offiziell sein neues Amt als Diakon an.
Dank und Agabe
In seinen Dankesworten richtete sich P. Jakobus an Gott, Bischof Scheuer, die Mitbrüder, seinen früheren Pfarrer P. Hubert, die Familie und alle Anwesenden. Ein kräftiger Applaus würdigte seine Weihe. Die Feier endete mit einer Agape im Kaisersaaltrakt, zu der viele Gäste noch lange blieben, um dem neuen Diakon zu gratulieren.
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