SPÖ-Bezirkschef Hufnagl fordert Maßnahmen gegen steigende Spritpreise
MICHELDORF. Angesichts steigender Treibstoffpreise schlägt der SPÖ-Bezirksvorsitzende und Micheldorfs Bürgermeister Horst Hufnagl Alarm. Er fordert rasche politische Maßnahmen, um die Belastung für Bevölkerung und Wirtschaft zu begrenzen.

Hufnagl kritisiert vor allem die raschen Preisanstiege an den Tankstellen. Während Mineralölkonzerne teilweise noch über günstig eingekaufte Lagerbestände verfügten, müssten Autofahrer bereits deutlich höhere Preise bezahlen. „Hier wird auf Kosten der Bevölkerung spekuliert. Das ist nicht nur unfair, sondern auch brandgefährlich für unsere Wirtschaft“, sagt Hufnagl.
Pendler besonders betroffen
Besonders stark betroffen seien laut Hufnagl Pendler, Familien im ländlichen Raum und Beschäftigte mit langen Arbeitswegen. Gerade in Regionen wie dem Bezirk Kirchdorf seien viele Menschen auf das Auto angewiesen, da es oft keine ausreichenden Alternativen gebe.
Forderung nach Maßnahmen
Die SPÖ Kirchdorf fordert daher politische Schritte gegen weiter steigende Preise. „Die Spritpreise müssen gedeckelt oder wieder deutlich gesenkt werden. Es darf nicht sein, dass Konzerne ihre Gewinne maximieren, während die Menschen immer stärker belastet werden“, so Hufnagl.
Neben möglichen Eingriffen bei den Preisen fordert die SPÖ auch mehr Transparenz bei der Preisgestaltung der Mineralölkonzerne. Ziel müsse es sein, die Bevölkerung sowie die regionale Wirtschaft spürbar zu entlasten.


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