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WARTBERG/KREMS. Mit großer Dankbarkeit und tiefer Trauer nimmt die Marktgemeinde Wartberg an der Krems Abschied von Altbürgermeister Franz Dopf. Über drei Jahrzehnte – von 1979 bis 2009 – lenkte er die Geschicke der Gemeinde und prägte sie nachhaltig.

Altbürgermeister von Wartberg Franz Dopf ist im 80. Lebensjahr verstorben. (Foto: Gemeinde Wartberg an der Krems)

In seiner 30-jährigen Amtszeit setzte Franz Dopf zahlreiche wichtige Projekte um, die Wartberg bis heute prägen. Dazu zählen etwa die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt, der Bau des Kreisverkehrs und der Bahnunterführung sowie die Erhebung zur Marktgemeinde und zur Europagemeinde. Mit Weitblick und Engagement entwickelte er den Ort entscheidend weiter.

Engagement weit über die Gemeinde hinaus

Auch über Wartberg hinaus war Franz Dopf stark engagiert. In Funktionen wie Landesdirektor der P.S.K., Bezirksparteiobmann der ÖVP Kirchdorf oder als Bürgermeistersprecher setzte er sich für die Anliegen der Region ein. Sein Wirken reichte weit in die oberösterreichische Kommunalpolitik hinein.

Brückenbauer in Europa

Ein besonderes Anliegen war ihm die internationale Zusammenarbeit. Unter seiner Führung entstanden Partnerschaften mit der deutschen Gemeinde Leinburg und Mojmírovce in der Slowakei. Damit setzte er ein starkes Zeichen für ein vereintes Europa auf regionaler Ebene.

Mensch mit Haltung und Nähe zur Natur

Franz Dopf war nicht nur ein Politiker mit klaren Visionen, sondern auch ein Mensch, dem Dialog und Zusammenhalt wichtig waren. Er suchte stets den Ausgleich und das Miteinander. Abseits der Politik fand er in der Natur als leidenschaftlicher Jäger Ruhe und Ausgleich.

Dank und bleibende Erinnerung

Die Marktgemeinde Wartberg an der Krems verliert mit Franz Dopf eine prägende Persönlichkeit. „Sein Einsatz, seine Verantwortung und sein Lebenswerk werden weit über seine Amtszeit hinaus in Erinnerung bleiben“, sagt der aktuelle Bürgermeister Franz Karlhuber.


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