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Robotik-Begeisterung im TIZ Kirchdorf: Teams aus der Region glänzen beim Lego-League-Finale

Maya Lauren Matschek, 21.04.2026 15:49

KIRCHDORF. Technik, Teamarbeit und kreative Problemlösungen standen im Mittelpunkt des Regionalfinales der Lego-League im District Traunviertel der World Robot Olympiad (WRO). Austragungsort des Wettbewerbs war das Technologie- und Innovationszentrum (TIZ) Kirchdorf, organisiert gemeinsam mit der Kremstaler Technischen Lehrakademie (KTLA).

Das Lego-League-Finale im TIZ Kirchdorf war ein voller Erfolg. (Foto: Michael Steiner)
  1 / 9   Das Lego-League-Finale im TIZ Kirchdorf war ein voller Erfolg. (Foto: Michael Steiner)

23 Teams aus neun Schulen der Sekundarstufe I mit rund 80 Schülern traten gegeneinander an. Seit Jänner arbeiteten sie am internationalen WRO-Thema „Robots Meet Culture!“ an ihren selbst programmierten Robotern. Die Aufgabenstellung wird weltweit jedes Jahr am 15. Jänner gleichzeitig veröffentlicht – ab diesem Zeitpunkt beginnt das Training für die regionalen Bewerbe.

Ausbildung trifft Wettbewerbspraxis

Begleitet wurden die Teams im District Traunviertel von Studierenden der KTLA, die im Rahmen ihres dualen Ausbildungssystems (Lehre mit HTL-Matura in Maschinenbau und Automatisierungstechnik) die Vorbereitung übernahmen. Beim Wettbewerb selbst fungierten sie unter der Leitung von Michael Steiner auch als Schiedsrichter. Auf zwei Wettkampfplätzen wurde um jeden Punkt und jede präzise Roboterbewegung gekämpft.

Platz drei für Mittelschule in Wartberg

Die Teams der Mittelschule Vorchdorf setzten sich dabei besonders durch und holten sowohl den ersten als auch den zweiten Platz. Platz drei ging an die MINT-Mittelschule Wartberg an der Krems. Die besten Teams qualifizieren sich damit für den Bundeswettbewerb der WRO am 25. Juni im Lakeside Park in Klagenfurt. Dort winkt wiederum die Möglichkeit, sich für das Weltfinale von 8. bis 10. Dezember 2026 in Puerto Rico zu qualifizieren.

Begeisterung in der Halle

Neben den sportlichen Leistungen stand vor allem die Begeisterung der Jugendlichen im Vordergrund. Eltern, Lehrkräfte und Unternehmensvertreter verfolgten den Wettbewerb vor Ort. Ein Elternpaar fasste die Stimmung zusammen: „Man spürt, wie hier Lernen Begeisterung auslöst. Das ist Zukunft zum Anfassen.“

MINT als gemeinsamer Schwerpunkt

Auch aus Sicht der Organisatoren wurde die Bedeutung des Wettbewerbs betont. Michael Steiner hob hervor, dass Robotik zentrale Zukunftskompetenzen wie Problemlösung, Programmierung und Teamarbeit fördere. TIZ-Geschäftsführer und MINT-Region-Koordinator Matthäus Radner verwies auf die enge Zusammenarbeit von Schulen, Betrieben und Bildungspartnern im Traunviertel.

Starke Partner, starke Förderung

Unterstützt wurde der Wettbewerb von den Unternehmen AGRU, Gnutti Carlo Group, Greiner, Haidlmair, MARK und Miba, die damit einen Beitrag zur regionalen MINT-Nachwuchsförderung leisten.

MINT-Region Traunviertel wächst weiter

Das TIZ Kirchdorf setzt damit seine Rolle als MINT-Bildungspartner der Region fort. Bereits in der ersten Ferienwoche bietet die Kirchdorfer Talentewoche erneut Workshops für Kinder und Jugendliche an, bei denen Technik und Naturwissenschaften praktisch erlebbar werden.


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