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KREMSMÜNSTER. In der Galerie am Tötenhengst ist heuer eine besondere Ausstellung zum Gedenkjahr „400 Jahre OÖ Bauernkrieg“ zu sehen. Präsentiert werden Zeichnungen des Kremsmünsterer Malers Franz de Paul Armbruster, die sich mit den Ereignissen des Bauernkriegs 1626 auseinandersetzen.

  1 / 2   Der Künstler Franz de Paul Armbruster interpretiert in seinen Zeichnungen zum OÖ Bauernkrieg 1626 historische Berichte und Erzählungen aus der Sicht eines Künstlers des späten 20. Jahrhunderts – geprägt von Solidarität mit den Unterdrückten und der Überzeugung, dass Krieg keine Lösung sein kann. (Foto: Franz de Paul Armbruster)

Die Arbeiten entstanden in den 1980er-Jahren für eine Publikation über den oberösterreichischen Bauernkrieg. Armbruster greift darin zentrale Szenen der damaligen Auseinandersetzungen auf und interpretiert sie aus der Sicht eines Künstlers des späten 20. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt stehen das Leid der Bevölkerung, die Unterdrückung durch die Herrschenden sowie die Folgen von Krieg und Gewalt.

Blutige Auseinandersetzungen vor vier Jahrhunderten

Der Bauernkrieg von 1626 zählt zu den bedeutendsten historischen Ereignissen Oberösterreichs. Unter der Führung von Stefan Fadinger erhoben sich damals zahlreiche Bauern gegen die Obrigkeit. Nach anfänglichen Erfolgen scheiterte der Aufstand jedoch.

Eintritt und Infos zur Ausstellung

Die Ausstellung ist in den heurigen Sommermonaten bis Ende August 2026 nach telefonischer Voranmeldung unter 0664 4400115 zu besichtigen.


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