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KREMSMÜNSTER. Mehr als 500 Jugendliche und junge Erwachsene kamen zum Jugendtreffen ins Stift Kremsmünster. Im Mittelpunkt standen Glaube, Gemeinschaft und die Auseinandersetzung mit Fragen des Lebens.

  1 / 12   Mehr als 500 Jugendliche nahmen am Jugendtreffen im Stift Kremsmünster teil. Sport, Workshops und gemeinsame Aktivitäten prägten das Programm. (Foto: jugendtreffen.at)

Unter dem Motto „Fürchte dich nicht“ nahmen junge Menschen im Alter von 14 bis 30 Jahren am Jugendtreffen teil. Untergebracht waren sie im Stift, im Gymnasium sowie im Haus Subiaco. In den Klostergärten wurde ein abwechslungsreiches Programm mit Sport, Workshops und Gesprächen geboten.

„Anliegen des Treffens ist es, in diesen Tagen den Jugendlichen eine echte Begegnung mit Gott in lässiger Atmosphäre und guter Gemeinschaft zu ermöglichen, die Spuren hinterlässt“, sagt Rupert Santner, Pfarrer in Faistenau und Mitglied des ehrenamtlichen Organisationsteams.

Workshops, Sport und gemeinsame Dienste

Zum Programm gehörten Workshops zu unterschiedlichen Themen, Sportangebote sowie Gesprächsrunden, bei denen die Jugendlichen Fragen an ihre Gesprächspartner richten konnten. Auch Musik und Theater waren Teil des Treffens. Die Teilnehmer führten das selbst geschriebene Theaterstück „Cor Exultans“ über das Leben der heiligen Cäcilia auf.

In 16 Austauschgruppen reflektierten die Jugendlichen ihre Erlebnisse. Außerdem übernahmen sie gemeinsame Dienste wie Putzen, Abwaschen und das Austeilen von Essen. „Auch unter den Kochtöpfen kann man Gott finden. Man merkt erst da, wie viel Engagement es hier gibt, damit das Fest stattfinden kann. Gemeinschaft und Humor erlebt man auch beim Abwaschen“, sagt der 21-jährige Leon.

Abschluss mit Gottesdienst

Liturgische Feiern prägten den Tagesablauf. Den Abschluss bildete ein Gottesdienst in der Stiftskirche mit Abt Bernhard Eckerstorfer. Er rief die Jugendlichen dazu auf, den Blick auf das Gute zu richten: „Wer sich verbissen und humorlos auf das Unkraut konzentriert, zertrampelt die Pflänzchen, die schön werden könnten und Früchte bringen.“

Musikalisch wurden die Gottesdienste von einer Jugendband gestaltet. „Die Musik und die Liturgie beeindrucken mich hier. Die Freundlichkeit der Jugendlichen habe ich so noch nie erlebt“, sagt die 15-jährige Daria.


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