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SCHLIERBACH. Eine Abwechslung vom kriegsgebeutelten Alltag erlebten 50 Jugendliche aus der Ukraine beim Rotary Youth Camp im ÖKO Feriendorf Schlierbach.

Sichtlich viel Spaß hatten die Jugendlichen beim vierten Rotary Youth Camp. (Foto: Rotary Club Bad Ischl/Felix Spitzer)

Auf Einladung von Rotary und Rotaract verbrachten die Mädchen und Buben zwei unbeschwerte Wochen. Das Programm des Rotary Youth Camps führte die Jugendlichen mit der Gondel auf die Höss und in den Hochseilklettergarten am Gleinkersee. Sportangebote und Kreativworkshops rundeten das Angebot ab.

Für eine besondere Verbindung unter den Jugendlichen sorgten die Sprachkurse in Deutsch, Englisch und Ukrainisch. Am Rotary Youth Camp nahmen nämlich auch Rotaracter und Pfadfinder aus Österreich teil.

„Wir machen Gemeinschaft erlebbar. Gerade diese Begegnungen auf Augenhöhe sind den Jugendlichen sehr wichtig. In diesen Momenten sind sie nicht Betroffene eines Krieges, sondern ganz normale Teenager“, erklärt Felix Spitzer, Koordinator der Ukraine Hilfe von Rotary 1920.

Psychologen-Team dabei

Begleitet wurde das Rotary Youth Camp von einem Psychologen-Team. Das psychologische Screening zeigte: Der Anteil der Jugendlichen mit emotionalen Belastungssymptomen sank während des Camps von 56 auf 26 Prozent. Die Ängstlichkeit ging von 68 auf 34 Prozent zurück.

„Diese Ergebnisse sind mehr als Zahlen. Sie zeigen, warum zwei Wochen Rotary Youth Camp so wertvoll sind“, sagt Spitzer.

Dass das Ferienlager zustande kam, ist eine Gemeinschaftsleistung: 32 Rotary Clubs, drei Privatpersonen und das Land Oberösterreich finanzierten das Camp. Elf Rotary Clubs und drei Rotaract Clubs gestalteten das Programm.

Insgesamt waren 53 Rotarier, 55 Rotaracter sowie rund 30 Helfende aus vier Bundesländern beteiligt. Dazu kamen Pfadfinder und Jugendliche aus der Region sowie zahlreiche Partner aus Gemeinden, Schulen, Gastronomie und Wirtschaft.


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