Kremsmünsterer pflügt sich zum vierten Bundessieg
KREMSMÜNSTER/ST. VALENTIN. Stefan Steiner von der Landjugend Kremsmünster hat beim 69. Bundesentscheid Pflügen seinen vierten Bundessieg geholt. Der Oberösterreicher setzte sich in der Kategorie Beetpflug Spezial durch und qualifizierte sich damit für die Pflüger-Weltmeisterschaft 2027 in Kenia.

Steiner wurde vergangenen Samstag (22. August) in Altenhofen bei St. Valentin seiner Favoritenrolle gerecht. In der als Königsklasse bezeichneten Kategorie Beetpflug Spezial setzte er sich gegen die Konkurrenz durch. Steiner war bereits 2017 bei der Pflüger-WM in Kenia dabei und holte dort Silber. 2025 wurde er in Prag Vize-Weltmeister. Mit seinem vierten Bundessieg qualifizierte er sich nun für seine vierte WM-Teilnahme 2027 in Kenia.
Präzision bis auf den Zentimeter
Beim Leistungspflügen geht es darum, innerhalb einer vorgegebenen Arbeitszeit von mehr als drei Stunden ein möglichst gleichmäßiges und sauberes Feldbild zu schaffen. Bewertet werden unter anderem gerade und parallele Furchen, die Arbeitstiefe, die Krümelung des Bodens sowie die vollständige Einarbeitung von Stoppeln und Bewuchs.
Schon kleine Abweichungen können über Sieg oder Niederlage entscheiden. Die Teilnehmer steigen während des Bewerbs immer wieder von ihren Traktoren, kontrollieren ihre Arbeit und nehmen bei Bedarf Einstellungen am Pflug vor.
Beim Bundesentscheid traten 27 Teilnehmer und eine Teilnehmerin in drei Klassen an. Im Beetpflug folgten dem Oberösterreicher Martin Mostegel aus Kärnten und Andreas Eder von der Landjugend Handenberg auf den Plätzen zwei und drei.
Oberösterreich holt auch Mannschaftssieg
Auch in der Mannschaftswertung war Oberösterreich erfolgreich. Steiner und Andreas Eder holten gemeinsam den Sieg in der Kategorie Beetpflug. In der Kategorie Drehpflug Spezial erreichten die Oberösterreicher Alfred Weinbergmair von der Landjugend Sipbachzell und Thomas Reisinger den zweiten Rang.
Mit seinem vierten Bundessieg hat sich Steiner nun erneut einen Platz auf der internationalen Bühne gesichert. 2027 geht es für den „Furchenkaiser“ nach Kenia, wo er um den Weltmeistertitel pflügen wird.








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