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KIRCHDORF. Die ersten Asylquartiere im Bezirk Kirchdorf wurden im Dezember 2014 in Spital und Wartberg bezogen. Seitdem haben 13 weitere Gemeinden die vorwiegend aus Syrien, dem Irak und Afghanistan geflüchteten Menschen aufgenommen. Die Gemeinde-Steuerungsgruppen trafen sich in der Bezirkshauptmannschaft Kirchdorf zu einem Austausch.

Die freiwilligen Helfer trafen sich, um sich auszutauschen. Foto: ReKI Kirchdorf
  1 / 5   Die freiwilligen Helfer trafen sich, um sich auszutauschen. Foto: ReKI Kirchdorf

Die Betreuung der aktuell rund 500 Asylwerber im Bezirk wäre nicht denkbar ohne das Engagement der ehrenamtlichen Helfer. Die Freiwilligen haben sich auf Gemeindeebene in sogenannten „Steuerungsgruppen“ organisiert. Das Regionale Kompetenzzentrum für Integration und Diversität „ReKI“ Kirchdorf und die Bezirkshauptmannschaft Kirchdorf luden zu einem Treffen ein. Den rund 50 Steuerungsgruppen-Mitgliedern wurde das Projekt „Talentecheck für Flüchtlinge“ vom Geschäftsführer des Technologie- und Innovationszentrums (TIZ) Kirchdorf, Gerald Warter, vorgestellt. Ziel dieses Pilotprojektes ist es, die beruflichen Qualifikationen der Asylwerber zu erheben, im Hinblick auf die inländischen Ausbildungserfordernisse zu bewerten und im Idealfall eine Anerkennung im Rahmen eines Lehrberufs herbeizuführen.

Es folgte ein reger Gruppen-Erfahrungsaustausch zu den Arbeitsbereichen „Deutschkurs“, „Spenden“, „Begleitung & Mobilität“, „Freizeit & Begegnung“ sowie „Koordination & Öffentlichkeitsarbeit“. Als Ergebnis der Schlussrunde wurden konkrete nächste Schritte sowie eine Fortsetzung dieses Austauschtreffens im Juni vereinbart.


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