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Welche Orte sind bei drohendem Blitzschlag am Sichersten und was ist im Notfall zu tun?

Leserartikel Carina Kerbl, BSc MSSc, 11.08.2017 10:00

BEZIRK KIRCHDORF. Gerade nach einer Hitzewelle, wie es in den letzten Tagen war, ziehen immer wieder Gewitter durchs Land. So auch durch den Bezrik Kirchdorf. Das Rote Kreuz Kirchdorf gibt Tipps, welche Orte man bei solch einer Wettersituation vermeiden und auf was man im Ernstfall achten sollte.

Gewitterstimmung. Symbolfoto: Volker Weihbold
Gewitterstimmung. Symbolfoto: Volker Weihbold

Der stellvertretende Bezirksstellenkommandant des Roten Kreuzes Kirchdorf Alex Kaineder rät beim Aufenthalt im Freien bei Gewitter und einem drohenden Blitzschlag, dass man nicht zwischen Bäumen oder Sendemasten stehen sollte. Schutz im Freien bieten unter anderem Mulden, so Kaineder. Weiters sollte man keine zu großen Schritte machen und die Angriffsfläche für einen Blitzschlag auf den eigenen Körpers so gering wie möglich halten indem man beispielsweise in die Hocke geht.

Rettung alamieren

Kommt es aber dennoch zu dem tragischen Fall, dass jemand vom Blitz getroffen wird so rät Kaineder: „Es ist zu behandeln wie ein Stromunfall“. Dies bedeutet, dass sich in der Umgebung befindliche Personen dem Betroffenen sofort Erste Hilfe leisten und die Rettung alamieren sollten.

Sofort Erste Hilfe leisten

Die vom Blitzschlag getroffene Person sollte umgehend in die stabile Seitenlage gebracht werden bis die Rettung am Unfallort eintrifft. Ebenso sollte Herz- und Kreislauf kontrolliert werden. Befindet sich die Person bei Bewusstsein sollte sie ausreichend Flüssigkeit aufnehmen. Ist die verletzte Person allerdings nicht bei Bewusstsein sollte man dessen Atmung kontrollieren. Gegebenenfalls ist es auch ratsam mögliche Brandwunden, die durch das Ein- und Austreten des Blitzschlages entstanden sind, zu versorgen.


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