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KIRCHDORF AN DER KREMS. Abfallberaterin Elisabeth Zehetner informiert über den Weg des Milchpakerls.

Elisabeth Zehetner vom BAV Kirchdorf
Elisabeth Zehetner vom BAV Kirchdorf

Getrennt gesammelte Abfälle sind oftmals wichtige Sekundärrohstoffe für neue Produkte. So auch die Getränkeverbundkartons, besser bekannt als „Getränkekarton“, „Milchpackerl“ oder „Tetrapackerl“. Gesammelt werden die Getränkeverbundkartons, kurz GVK, in der Gelben Tonne bzw. im Gelben Sack oder in den Altstoffsammelzentren (ASZ).

Verpackungskarton recycelt

Die in den ASZ gesammelten Verbundkartons werden in Folge zu einer Recyclinganlage in der Steiermark gebracht. Dort wird im sogenannten „Pulper“ die Zellulose im Wasserbad durch ständiges Rühren von der Kunststofffolie und vom Aluminium getrennt. Die Zellulose wird aus dem Wasserbad herausgelöst und anschließend zu neuem Verpackungskarton recycelt.

Bei Entsorgung im Restabfall gehen sämtliche Rohstoffe verloren 

„Werden die GVKs nicht mit dem Leichtstoff, sondern dem Restabfall entsorgt, gehen sämtliche darin enthaltenen Rohstoffe verloren. Die Getränkeverbundkartons würden mit dem übrigen Restabfall einer thermischen Verwertung zugeführt werden“, weiß Abfallberaterin Elisabeth Zehetner vom Bezirksabfallverband Kirchdorf.


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