Sturzprävention: Mögliche Stürze können meist zu achtzig Prozent verhindert werden
KIRCHDORF. Stürze im Alter haben für die Betroffenen oft schwerwiegende Folgen. Rund ein Fünftel der Stürze muss medizinisch behandelt werden.

Jeder zehnte Sturz führt im Durchschnitt zu einem Knochenbruch. Kopfverletzungen und Prellungen sind ebenfalls häufig. Neben den Verletzungen leiden viele Gestürzte an Sturzangst. Diese Angst führt zu Unsicherheit. Viele Faktoren sind aber nicht beeinflussbar: Frauen und ältere Personen sind häufiger betroffen.
Training senkt Sturzrisiko
Durch gezieltes Training kann das Risiko zu Stürzen stark reduziert werden. Am wichtigsten ist hierbei eine Stärkung der Beinstreckmuskulatur. Die eigene Körperwahrnehmung und das Gleichgewicht sollten ebenfalls trainiert werden. Studienergebnisse zeigen: Nach einem gezieltem Sturzpräventionstraining kann die Anzahl der Stürze um fast achtzig Prozent verringert werden.
Tipps zur Sturzvermeidung
Tipps sind: nicht alles auf einmal machen, auf Stolperfallen achten, regelmäßige Augenuntersuchung und festes Schuhwerk. Am Donnerstag, 28. September, findet im Wartberger Pfarrsaal ein kostenloser Vortrag zum Thema Sturzprävention von Wolfgang Baierl aus der Kirchdorfer Sportpraxis statt.


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