"Bei Eheringen gibt es keine Trends"
BEZIRK KIRCHDORF. Tips sprach mit Thomas Öllinger, Juwelier aus Kirchdorf, über Trends bei Eheringen und die Bedeutung der Ringe für das Brautpaar.

Bei Eheringen gibt es keine wirklichen Trends, sondern Eheringe sind immer sehr klassisch und ist immer ein Bandring, der das unendliche Band zwischen den Partnern repräsentieren soll. Auch sind gelbgoldene und weißgoldene Ringe wieder beliebter als vor einigen Jahren noch silberne Eheringe.
Diamanten symbolisieren das Unzerstörbare
Zudem gibt es auch einen Rainbow-Ring, worin die Farben gold, silber und rosegold eingearbeitet sind oder sogenannte black and white Ringe. Weiters gibt es noch Solitärringe, wo der Stein im Vordergrund steht und Memoire-Ringe, wo man jeweils einen Stein für eine Erinnerung später noch dazufassen kann. Diamanten in Eheringen symbolisieren das Unzerstörbare.
Individuelle Ringe zusammenstellen
Beim Trauringkonfigurater auf www.breuning-ringdesigner.de kann man sich seine individuellen Trauringe zusammenstellen und dann bei Thomas Öllinger besichtigen. Dabei ist von der Farbe über die Form bis hin zu einer Gravur alles möglich. Der endgültige Preis der Ringe wird dabei auch angezeigt.
Kniefall- und Partnerverlobungsringe
Hinsichtlich der Verlobungsringe unterscheidet man zwischen klassischen Partnerringen und dem sogenannten Kniefallring. Bei Partnerverlobungsringen haben die Eheleute, wie auch bei den späteren Trauungsringen ziemlich identische Ringe. Den Kniefallring als Verlobungsring hingegen trägt nur die Braut. Bei der Verlobung zuerst am linken, dann nach der Hochzeit am rechten Ringfinger mit dem Ehering. Der Verlobungsring und die Wertgabe an die Braut nach der Hochzeitsnacht symbolisierte früher die Wertigkeit der Frau. So konnte die Frau den Schmuck zu Geld machen, wenn dem Ehemann etwas zustieß.


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