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BEZIRK. Von der Abfahrt auf der gut präparierten Skipiste direkt ins Krankenhaus: In Oberösterreich verletzten sich in der vergangenen Saison rund 3500 Skifahrer und Snowboarder.

Skifahrer erleiden bei Unfällen am häufigsten Kopfverletzungen. Symbolfoto: V. Weihbold
Skifahrer erleiden bei Unfällen am häufigsten Kopfverletzungen. Symbolfoto: V. Weihbold

Laut Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) passieren 94 Prozent aller Ski- und Snowboardunfälle ohne Fremdverschulden. Dabei spielt die Kombination aus zu schnellem Fahren, mangelnder körperlicher Fitness und Übermüdung eine große Rolle.

Knochenbrüche am Häufigsten

Knapp 50 Prozent der Verletzungen sind Knochenbrüche. Trauriger Spitzenreiter der Knochenbruch-Statistik ist das Knie, das in einem Drittel aller Fälle der übermäßigen Belastung nicht standhält. Regelmäßig verletzen sich Skisportler auch an Unter- und Oberarmen, Unterschenkel, Kopf, Hüfte und Schultern.

Mithilfe einiger Tipps kann man Unfällen vorbeugen

Doch bei Beachtung einiger Tipps lassen sich Unfälle vermeiden. Skifahren sollten sich auf Pisten verkehrssicher verhalten. “Durch das Tragen von geeigneter Schutz­ausrüstung und Aufwärmübungen kann das Verletzungs­risiko minimiert werden“, rät Bezirksgeschäftsleiter-Stellvertreter Alexander Kaineder vom Roten Kreuz Kirchdorf. Jeder zehnte Skifahrer erleidet bei einem Sturz Kopfverletzungen. Da sich Unfälle trotz aller Vorsicht nicht immer verhindern lassen, rät das Rote Kreuz dazu, das Erste-Hilfe-Wissen aufzufrischen, die Unfallstelle abzusichern und die Rettung zu alarmieren.


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