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BEZIRK KIRCHDORF. Die Frühförderin Simone Grammer begleitet einen Jungen mit Trisomie 21 und seine Familie. Für die Familie bedeutet Frühförderung und Familienbegleitung nicht nur eine spielerische Unterstützung in der Entwicklung ihres Sohnes Matteo, sondern auch eine wichtige emotionale Unterstützung.

  1 / 2   Frühförderin Simone Grammer (r.) begleitet Matteo und Johanna mit spielerischer Entwicklungsförderung, Foto: Lebenshilfe Oberösterreich

Die ersten Lebensjahre eines Kindes sind für die weitere Entwicklung besonders entscheidend. Sie werfen viele Fragen auf und stellen Familien von beeinträchtigten Kindern oft vor unerwartete Herausforderungen.

Weg in die Öffentlichkeit

„Ganz wichtig waren mir am Anfang Gespräche darüber, wie andere oder fremde Menschen auf die Beeinträchtigung unseres Sohnes reagieren und wie ich damit umgehen soll“, erzählt Johanna I. „Durch die Gespräche mit Simone habe ich Sicherheit gewonnen und einen passenden Weg für mich gefunden, sodass ich mich in der Öffentlichkeit wieder wohl fühle“, sagt die Mutter.

Hilfreiche Beratung

Fragen in Bezug auf Matteo und seine Entwicklung, die Geschwistersituation oder die Auswahl des richtigen Kindergartens konnte die Familie durch die Beratung der Frühförderin gut lösen. „Ich habe so viele Fragen gehabt, Simone hat mir da wirklich sehr geholfen“, so die Mutter.

Spielend lernen

Bei der Arbeit mit Matteo wird entsprechend seinem aktuellen Entwicklungsstand spielerisch in den Bereichen Sprache, Wahrnehmung, Motorik sowie Spiel- und Lernverhalten gefördert. „Ich wollte Matteo mit Frühförderung einen guten Start ins Leben ermöglichen und ihn außerdem möglichst gut fördern“, erklärt die Mutter.

15 mobile Frühförderinnen der Lebenshilfe OÖ begleiten derzeit ca. 140 Familien in den Bezirken Vöcklabruck und in Kirchdorf. Die Kosten dafür werden vom Land OÖ getragen (bei Pflegegeldbezug zehn Prozent Selbstbehalt).


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