Hochzeits-Blumentrends im Wandel der Zeit
KIRCHDORF/KREMS. Julia Klancnik von „Blumenboutique Julia“ aus Kirchdorf berichtet von ihren Erfahrungen bei Blumenschmuck für Hochzeiten und was sich in den letzten Jahren dabei verändert hat.

Noch vor wenigen Jahren gab es beim Blumenschmuck für den schönsten Tag im Leben der Brautleute ganz andere Vorlieben als heutzutage. Julia Klancnik kann hier einige Unterschiede erkennen. „Vor drei Jahren kam das Brautpaar noch ohne große Vorstellungen zu mir ins Geschäft und ließ sich von mir persönlich bezüglich der Auswahl des Blumenschmucks und der Brautsträuße beraten. Im gemeinsamen Gespräch und anhand von Fotos wurde immer etwas Passendes gefunden.
Heute hat sich gerade hier einiges geändert. Viele Paare kommen mit Fotos von Sozialen Netzwerken aus dem Internet zu mir und wollen die Sträuße in dieser Form nachgemacht haben. Viel häufiger wird der Blumenschmuck heute auch nach vorgegebenen Trends wie Vintage oder Bohemia verlangt“, sagt die Floristin.
Außerdem, so erzählt die Spezialistin für Hochzeitsblumenschmuck, wurde früher noch viel mehr Wert auf die persönlichen Vorlieben für Blumen gelegt. „Die Tendenz hat sich ganz klar zu runden Brautsträußen verändert. Heute werden die Sträuße mit viel Detailarbeit, aber natürlicher und lockerer gebunden. Außerdem wird immer mehr auf Perlen oder Silberschmuck verzichtet“, berichtet Julia Klancnik.
Überhaupt nicht mehr wegzudenken ist in der letzten Zeit Körperschmuck aus Blumen wie Kopf- oder auch Armkränzchen.
Andere Blumenwünsche bei Trauungen im Winter
Auch bei Hochzeiten außerhalb der klassischen Frühlings- oder Sommermonate ist die richtige Auswahl der Blumen wichtig. „Die Braut will Blumen und Dekorationen, die in dieser Jahreszeit vorkommen, oder zumindest einen Mix aus winterlichen Blumen und typischen Hochzeitsblumen“, weiß die Inhaberin der Blumenboutique Julia.


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